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16. 04. 2009
Grundfragen der Physik,
neu gestellt und beantwortet von einer Frau
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Physik
Druck + Sog
 
 
 
Druck und Sog
das komplizierte Problem hinter diesen Begriffen

Auf dieser Seite habe ich erste Gedanken notiert. Je mehr ich über die Begriffe Druck,  Sog und Zug nachdenke, desto komplexer und verzwickter wird die  Sache. Die alten Vorstellungen erweisen sich als unzureichend, hinter diesen scheinbar einfachen physikalischen Phänomenen öffnet sich ein spannendes "Denk-Feld", das es nicht nur physikalisch, sondern auch philosophisch "in sich hat". Ich werde noch viel darüber nachdenken müssen und  deshalb diese Seite nach und nach ausgestalten.
Hier die Übersicht der einzelnen Aspekte, unter denen ich diese Fragen vorerst beleuchten will:
  1. Druck- und Zugkräfte
  2. Druck und  Sog - die falsche Gleichsetzung und die Identität beider
  3. Ein kleines Gedankenexperiment
  4. "reine" Sogkräfte?  - Das Rätsel der Gravitation
  5. Sog- und Zugkräfte
  6. Mathematische Sicht
  7. Wirklichkeit und Schein
  8. "männliche" und "weibliche" Sicht
Ein PS - nicht ganz ernst gemeint - wie der Volksmund das Problem löst
1. Druck- und Zugkräfte
 

Im Alltag ist die Unterscheidung zwischen beiden Kräften leicht. Ein Zug kann von der Lokomotive gezogen oder geschoben werden. Einmal greift die Kraft in Bewegungsrichtung vorn an,  im anderen  Fall von hinten. Die Waggons sind mit flexiblen Kupplungen verbunden, die sich je nachdem ausdehnen oder stauchen. Ein gezogener Zug ist demzufolge länger als ein geschobener Zug.
   Hoffentlich ahnen Sie jetzt schon langsam die ganze Problematik dieser Fragen.

Eine weitere Unterscheidung kann ich bereits anbieten: Wenn ein Druck auf einen Körper ausgeübt wird, wenn eine Kraft mit einer definierten Richtung an einen Körper drückend angreift (am besten stelle man sich hier eine Billardkugel vor), dann ist die Bewegungsrichtung und -form des Körpers nicht nur von der Kraftrichtung, sondern auch von anderen Faktoren abhängig: von der Form und Masseverteilung des ausgedehnten Körpers, von eventuellen Unebenheiten der Unterlage, davon, ob die Kraft direkt am Schwerpunkt oder seitlich vom Schwerpunkt angesetzt wird. Greift eine Zugkraft  an einem Körper an, wird dieser immer die gleiche Bewegungsrichtung nehmen wie die Kraftrichtung.

Sieht man sich diesen Unterschied praktisch an, kann man leicht noch einen weiteres Merkmal erkennen:
Eine drückend erfolgende Bewegung muß ständig rückkoppelnd an die erwünschte Zielrichtung angepaßt werden: ein Auto muß, will es auf der Straße bleiben, ständig "gelenkt" werden. Der Fahrer muß dabei immer in Wechselwirkung mit dem aktuellen Verlauf der Straße und dem Fahrverhalten des Autos das Lenkrad bewegen und so die aktuelle Richtung des Fahrzeuges bestimmen. Dabei kann er natürlich ganz "nebenbei" Hindernissen (z. B. ein großer Stein auf der Straße)   ausweichen.
Im Falle einer Zugkraft muß der Ziehende normalerweise nicht "rückkoppeln", ob das gezogende Objekt die gleiche Richtung nimmt. Die Richtungskorrektur erfolgt "automatisch"  durch den Zug-Vorgang selbst. Nur bei Hindernissen ist besonderes Verhalten gefragt, diese müssen aktiv umfahren werden, indem der Ziehende zeitweise auf einer kurzen Strecke von seiner angestrebten Richtung abweicht.

Ein Druck- und ein Sog-Zentrum haben ebenfalls verschiedene Auswirkungen:
Eine sich von einem Zentrum nach außen bewegende Druckwelle ist „richtungslos”, weil sie sich nach allen Richtungen gleichermaßen bewegt.
Eine Sogkraft bildet ein Zentrum aus, von dem aus Materie aus der Umgebung hergeholt wird. Damit gibt sie eine konkrete Bewegungsrichtung, einen Zielpunkt vor.

2. Druck und Sog - die falsche Gleichsetzung und die Identität beider
 
Die irreführende Vorstellung vom Sog als Druck und die Identität von Druck und Sog:
 
Die meisten Menschen stellen sich das, was mit Unterdruck oder Sog bezeichnet wird, so vor, daß ein "Loch" (Leere) entsteht und dann die Teilchen eines Gemisches, eines Gases oder einer Flüssigkeit von den anderen Teilchen in dieses Loch gedrückt werden. Damit umgehen sie die Notwendigkeit, sich über Zugkräfte und Sogwirkungen Gedanken zu machen.   In dieser Vorstellung ist Sog nur der äußere Anschein, der  "in Wirklichkeit" durch einen Druck hervorgerufen wird.  Mit  anderen Worten ausgedrückt  bedeutet das, man läßt im Prinzip nur den Druck   als Erklärung zu.
In dieser Sichtweise wird die Frage nach den Ursachen für die Entstehung der Leere, des Vakuums bzw. Lochs und damit des "Sogs" nicht gestellt. Doch damit fängt das Problem erst an...

Demgegenüber meint die Identität von Druck und Sog etwas anderes: Ich will es an einem Beispiel veranschaulichen:
Gase haben „Überdruck“ oder „Unterdruck“. Das Gas hat das Bestreben, diesen unterschiedlichen Druck auszugleichen - aus dem Bereich des Überdrucks strömt Gas in den des Unterdrucks.
Dieses Fließen ist - je nachdem, wie man es sehen will - ein „Drücken“ oder ein „Saugen“. Drückt das Gas mit dem höheren Druck in den Behälter mit dem Gas niedrigeren Druckes oder saugt das Gas niedrigeren Druckes das Gas aus dem Behälter mit dem höheren Druck? Es ist nicht unterscheidbar, beides - drücken und saugen - ist "eins". Es hängt vom Standpunkt des Beobachters ab, ob er diesen Druckausgleich als drücken oder saugen sehen will.

Druck und Sog (Zug)  sind Phänomene, die in allen Bereichen der Physik beobachtet werden können. Ich will nur einige Beispiele dafür nennen:
Mechanik
Ein Handwagens kann gezogen oder geschoben werden.
Hydrodynamik
Wasser kann man mit Hilfe einer Druckpumpe oder eine Saugpumpe fördern.
Elektromagnetismus
Magneten haben – je nachdem - abstoßende oder anziehende Wirkung auf andere Magneten.
Atomistik / Kernphysik
Elektrische Ladungen gleicher Polarität stoßen sich ab, bei ungleicher Polarität ziehen sie sich gegenseitig an.
Adhäsions- und Kohäsionskräfte
werden als reine Anziehungskräfte wahrgenommen. Man kann sie als Spezialfälle der allgemeineren Gravitationskraft ansehen.
Gravitation und Optik
Gravitation ist eine rein anziehende Kraft. Das ergibt sich wesentlich daraus, daß die Bewegungsrichtung des Körpers mit der Wirkrichtung der Kraft übereinstimmt, daß sie  (im Beispiel des freien Falles sehr schön zu sehen - streng geradlinig)  auf das Gravitationszentrum hin orientiert ist. Es gibt sozusagen "kein Entrinnen" aus dieser Richtungsvorgabe (siehe ausführlicher unter 4.).
Interessant ist in dem Zusammenhang, daß dem Licht  der „Lichtdruck“ zugeordnet wird. Das gibt Hoffnung, beide Phänomene könnten in einem gemeinsamen Modell eine Erklärung finden.
3. Ein kleines Gedanken-Experiment
 
Man nehme  einen abgeschlossenen Hohlraum, in dem sich eine Flüssigkeit befindet. In dieser Flüssigkeit befindet sich ein kleiner Kolben  oder eine kleine Scheibe, der bzw. die durch eine Stange von außen hin und her bewegt werden kann.  Egal, ob an der Stange gezogen oder sie geschoben wird, die Vorgänge im Innern des Flüssigkeitsbehälters sind gleich: vor dem Kolben bzw. der Scheibe wird ein Druck erzeugt, hinter ihr ein Sog. Üblich ist es, diesen Sog nicht Sog, sondern "Unterdruck" zu nennen.
Gibt es also wirklich keinen Unterschied, je nachdem ob gezogen oder geschoben wird? Was ist mit der Stange, die den Kolben bzw. die Scheibe bewegt?  Sie wird einmal "gestaucht" und einmal "gedehnt". Abhängig ist das von der Angriffsrichtung der äußeren Kraft.
Wichtig erscheint mir an diesem Gedankenexperiment, daß Druck und Sog gleichzeitig entstehen, miteinander gekoppelt sind.
Das "Problem" bei diesem Experiment ist, daß nichts geschehen würde, wenn nicht von außen einmal der Kolben gezogen und einmal gedrückt wird. Dafür muß Energie bzw. Kraft aufgebracht werden und Arbeit verrichtet werden.
Hier ist die Arbeit nicht die Folge eines Druckausgleiches wie im obigen Bild des strömenden Gases, sondern sie ist Voraussetzung dafür, daß Druckunterschiede entstehen können.

Mit anderen Worten, es ist  zweckmäßig, bei der Unterscheidung zwischen dem unwillkürlichen Druckausgleich  und dem absichtlich herbeigeführten Druckunterschied  auf eines zu achten: "Von allein" würde in dem Behälter an keiner Stelle ein Über- oder Unterdruck entstehen.


2. Variante des Experiments
Wenn ich nun statt der bewegten Scheibe eine Öffnung in dem Behälter anbringe, durch die ich Flüssigkeit nach außen absauge, was passiert dann?
Im Behälter entsteht ein Vakuum. Dieses ist bemüht, diesen Druckunterschied wieder auszugleichen. In der Natur gibt es also das allgegenwärtige Bestreben nach Druckausgleich, während Druckunterschiede nicht "von allein" (das meint, in einem abgeschlossenen System) enstehen könnenWodurch also können Druckunterschiede entstehen?

3. Variante des Experiments:
Ich nehme zwei Gase in zwei verschiedenen Behältern, die ich miteinander verbinde: nun findet eine Vermischung beider Gase statt. Eine Trennung der beiden Gase in den Anfangszustand ist "von allein" nicht möglich. Also - so hat man messerscharf geschlossen, wirkt in der Natur die Tendenz zum Chaos. Die "Unordnung" steigt an. Bei dieser Betrachtung hat man jedoch vergessen, daß die Trennung beider Gase ein Eingriff in die Natur war, der durch den menschlichen Geist bewußt hervorgerufen wurde. Dieser Eingriff war der Eingriff des Lebendigen in die Materie und Leben ist "Bewegung gegen äußere Kräfte", d. h. was immer unter Einfluß des Menschen geschieht - und sei es die Trennung zweier Gase - kann physikalisch erst dann beschrieben werden, wenn man für diesen Einfluß des Geistes eine physikalische Beschreibungsmöglichkeit gefunden hat.  Läßt man diesen geistigen Einfluß außer Betracht, verfälscht man das Ergebnis.

Natürlich kann man diese bewußte Trennung "Ordnung" nennen und den  natürlichen Ausgleich "Unordnung", doch ist das, was der menschliche Geist hier vollbringt, wirklich eine "Ordnung"? Oder ist es aus Sicht der Natur Unordnung und Zerstörung?
Man kann das natürliche Bestreben zum Ausgleich, zum Gleichgewicht auch als "Harmonsierungstendenz der Natur" beschreiben. Diese wirkt allgemein in allen physikalischen Prozessen, sogar in den Bewegungsgesetzen der lebenden Materie. Die jedoch hat immer zwei Varianten als Handlungsspielraum zur Verfügung:
- "gut" ist, was harmonisiert, Systeme aufbaut, Verschiedenheiten zur Einheit führt,
- "schlecht" ist, was Disharmonien, Gegensätze, Zerstörungen hervorruft.

Auch die "Störung" eines Gleichgewichts ist eine "Zerstörung", ist eine "schlechte" oder "böse" Handlung. Das Trennen der Gase ist in dieser Logik eine "böse Tat".
Wenn der Mensch also etwas "böses" tut, sorgt die Natur dafür, daß deren Wirkungen wieder ausgeglichen, aufgehoben, rückgängig gemacht werden ("Ich bin Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.") ...
4. "reine" Sog-Kräfte? - Das Rätsel der Gravitation
 
Wie erklärt man scheinbar "reine" Sogkräfte wie die Gravitation und die  elektrischen und magnetischen Anziehungskräfte?
Es gibt viele Denk-Modelle, die z. B. versuchen, die Gravitation als "reine Druckkraft" darzustellen. Das halte ich für logisch nicht nachvollziehbar, daß Druckkräfte i. a. nicht notwendig eine Richtung haben, während Sogkräfte im allgemeinen besonders durch die Übereinstimmung der  Richtung, aus der die Kraft einwirkt, mit der Bewegungsrichtung des Körpers ausgezeichnet sind.
Dieses Kennzeichnen dürfte bei der Gravitation besonders auffällig sein, weshalb es sinnvoller ist, die Gravitation als Sogkraft zu beschreiben.

In der Wirklichkeit sieht man die Kopplung von Druck und Sog:
Ein Gegenstand, der  von der Erde angezogen wird und auf einem anderen liegt, übt auf diesen einen Druck aus.

Vor reichlich 100 Jahren hatte man den Gedankenansatz bezüglich der Druck- und Sogkräfte dahingehend, daß man immer beide im Zusammenhang betrachtete.
Das Rätsel

Eine Sogkraft tritt nur auf, wenn es einen Umgebumgs-Raum gibt, in dem ein (größerer) Druck herrscht, und einen anderen Raum-Bereich, in dem ein niedrigerer Druck bzw. ein Vakuum herrscht. Noch anders ausgedrückt: je größer der äußere Druck ist, desto stärker ist auch die wahrgenommene Sogkraft.  Will man aus einem bestimmten Raum etwas absaugen, muß man immer einen zweiten   Raum schaffen, in dem ein niedrigerer "Druck" herrscht als in dem ersten Raum. Aus einem Raumbereich mit (nahezu) Vakuum ist es folglich unmöglich, noch etwas abzusaugen. Die praktische Seite davon ist, daß es äußerst schwierig ist, hochgradige Vakui herzustellen.

Doch sieht man die Gravitation als Sogkraft an, gibt es ein Phänomen, das diesen Aussagen widerspricht:
Gravitation funktioniert auch im Vakuum.
Besonders verblüffend - so man erst einmal begonnen hat, darüber nachzudenken - ist die Tatsache, daß "normalerweise" nur etwas dorthin gesaugt werden kann, wo es einen "leeren" (oder zumindeste "leereren") Raum gibt. Bei der Gravitation ist der Raum, von dem die Sogwirkung ausgeht, mit Masse gefüllt. Schon aus diesem Grund ist es schwierig, Gravitation als Anziehung zu denken.

Noch eine zweite "Unmöglichkeit" gibt es. Das folgende ist nur ein Denk-Spiel, eine logische Gedankenkette, die die Rätselhaftigkeit des Phänomens "Gravitation" noch etwas anschaulicher machen soll:
Wenn Gravitation eine Sogkraft ist, die auch im Vakuum funktioniert, müßte es folglich einen "Raum" geben, in dem ein "niedrigerer Druck" herrscht als im Vakuum. Eine mögliche Annahme wäre, daß es "niedere Dimensionen" geben muß, von denen die Sogwirkung ausgeht.

Ich weiß, daß in einigen theoretischen Ansätzen von "höheren Dimensionen" die Rede ist, mit denen versucht wird, Gravitation zu erklären. Doch es ist sekundär, ob ich von "höheren" oder "niederen" Dimensionen spreche - wichtig ist nur, daß man versucht, ein Erklärungsbild für die Gravitation als Sog-Kraft zu finden. Wie brauchbar das Bild von den weiteren Raumdimensionen ist, wird sich zeigen.

Nun ergibt sich noch eine dritte Frage:
Bei den Druck- bzw. Stoßkräften weiß man mit "actio = reactio" von Gegenkräften bzw. Widerständen, die sich einer wirkenden Kraft entgegenstellen. Sind diese groß genug, bleibt eine aktive Kraft ohne sichtbare Wirkung. Ich nenne als Beispiel eine kleine Kugel, die eine wesentlich größere anstößt. Sie bewegt die große Kugel nicht, wird  im "Idealfall" sogar nur reflektiert. Bei "normalen" Sogkräften hat man ebenfalls einen Widerstand zu überwinden: ob es die Saugpumpe ist, die Wasser aus der Tiefe befördert (dann ist die Gravitation die Gegenkraft) oder die Saugpumpe, die in einem Glaskolben ein Vakuum erzeugen will (dann ist die Gegenkraft der Umgebungsdruck) - Sog- oder Zugkräfte spüren ebenfalls einen Widerstand.
Doch bei der Gravitation ist auch dieses wieder anders:
"Halb zog sie ihn, halb sank er hin." Wilhelm Buschs kleiner Spruch enthält eine gern übersehene Tatsache: der Gravitation ist letztendlich kein Widerstand, keine Gegenkraft gegeben. Einem Sog muß man sich letztlich "hingeben", ergeben.   Vielleicht liegt das Phänomen hier jedoch auf einer anderen Ebene: Das obige Beispiel der kleinen und großen Kugel beschreibt eine impulsartig übertragene Kraft.  Das meint, der Zeitraum, in dem die Kraftübertragung erfolgt, geht gegen Null. Bei den meisten Sogkräften gibt es keinen "Impuls" der Kraftübertragung. Hier wirkt eine Kraft immer auch über einen bestimmten endlich langen Zeitraum, der nicht "gegen Null gehen" kann, es erfolgt "kontinuierliche Kraftübertragung". D. h. bei der Unterscheidung von Druck- und Sogkräften muß man auch die grundsätzlichenUnterschiede der impulsartigen und der kontinuierlichen Kraftübertragung berücksichtigen.

 
5. Sog- und Zugkräfte
 
Was unterscheidet Sogkräfte und Zugkräfte?
Ich suche hier nach einer brauchbaren Verallgemeinerung, ohne mit Beispielen arbeiten zu müssen. Zugkräfte sind Kräfte, die mechanisch an festen Körpern  angreifen, während eine Sogkraft mit Hilfe von Flüssigkeiten oder Gasen übertragen wird.  
Beiden Kräften gemeinsam ist, daß ein sogenannter "Kopplungsfaktor"  zwischen den ziehenden/saugenden Kräften und den gezogenen/angesaugten Masseteilchen bestehen muß. Dieses Thema führt weiter zu den Nahwirkungskräften und Fernwirkungskräften.  Fragen der Resonanz spielen ebenso hinein  die nach den Ursachen der Entstehung der saugenden bzw. ziehenden Kräfte.
 
6. Mathematische Sicht
 
Mathematisch kann  man Sog als "negativen Druck" bezeichnen. Eine Bezeichnung des Druckes als "negativen Sog" wäre zwar mathematisch denkbar, doch wird dies niemand   ernsthaft so nennen wollen, weil es keinen Sinn ergibt. Der Druck wird als das "positive", "aktive" erlebt. Ist die Sogwirkung  nicht auch "positiv vorhanden" - oder ist sie  nur eine scheinbare  Wirkung?
7. Wirklichkeit und Schein
 
Hier kommen philosophische Grundfragen  zu dem, was "Realität" ist, ins Spiel, die am besten mit dem asiatischen "Jina"-Symbol anschaulich gemacht werden können. - Das schwarze ist das Material, der Stoff, die Realität. Die Figur ist nur ein "Loch in der Wirklichkeit", nicht "wirklich". Doch wir sehen sie wie etwas Wirkliches.

Was ist Wirklichkeit, was ist Schein?

Jina - positiv und negativ ergeben das Sein
8. "männliche" und "weibliche" Sicht
 
Jetzt muß ich vorsichtig schreiben, denn es wird für Männer natürlich sehr schwer sein, das folgende zu akzeptieren. Ehe Sie, verehrte Herren, mich jetzt der Unwissenschaftlichkeit zeihen, möchte ich noch einmal  daran erinnern: das Thema dieser Website ist "Weibliche Sicht auf Grundfragen ...." - und ich hatte gebeten, diese weibliche Sicht "unvoreingenommen" zu prüfen.  Das folgende ist, wenn man es genau betrachtet, nur eine einfache, ganz formal-logische Sichtweise, die jedoch bisher nicht beachtet wurde. 

Es gilt grundsätzlich: zu allem  gibt es immer zwei Sichtweisen.
Die   eine lautet:

          "actio = reactio"
bzw.
           Kraft = Gegenkraft
bzw.
            Druck erzeugt Gegendruck. (Widerstand)               (1)

Gibt man sich mit dieser Sichtweise zufrieden, so sieht man die andere Hälfte der Phänomene nicht, die man so beschreiben kann:
             Druck und Sog verbinden sich zu einem Ganzen,
             zu einem "harmonischen Fluß".
  (Kooperation)        (2)
Wie immer ist es natürlich nur rhetorisch, wenn ich von "männlicher" und "weiblicher" Sicht spreche. Das unten beschriebene Prinzip der Verbindung von Druck und Sog zu einem Ganzen ist keine "Frauensache", auch Männer haben sich bereits damit befaßt, z. B hat Viktor Schauberger es entdeckt und beschrieben. Doch der gehört zu den Physikern, die "weiblich" denken und deshalb gar nicht erst als Physiker anerkannt wird.

siehe  auch Schauberger, V.
 
Diese beiden Begriffe "Widerstand" und "Kooperation" sind auch in die "Denkprinzipien" übernommen, da sie eine grundsätzlich unterschiedliche Sicht auf Energie und Kraftwirkungen bedeuten.
Die Verbindung von Druck und Sog in der Wirbel-Bewegung Auch dieser Gedanke muß natürlich  begründet werden. ...

Vorerst habe ich nur ein Dichterwort (Quelle unbekannt) als Anregung:

"Gestoßen nur sei er gewandelt, gezogen nur sei er gegangen, gleichsam als werde er von einem Wirbelwind getrieben."
 
 
Da diese Gegenüberstellung  von Druck und Sog auch allgemein bezüglich der beiden möglichen Denkprinzipien in der Physik interessant ist, habe ich sie   im Thema Wissenschaftstheorie »  weibliche Philosophie  ebenfalls aufgelistet.
Ein PS - nicht ganz ernst gemeint - wie der Volksmund das Problem "löst"
 
Man sagt "Es zieht", wenn ein Luft-"Zug" in der Wohnung zu spüren ist. Meist stehen dann zwei Fenster oder Tür und Fenster gleichzeitig offen, so daß der Druckausgleich zwischen den Räumen und der Außenwelt spürbar schnell stattfindet. Wenn nun einer ruft: "Mach das Fenster zu, es zieht!", dann findet sich meist auch ein anderer, der erwidert:
"Dreh dich um, dann schiebt´s!"
 
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