Peter, Rozsa
Das Spiel mit der Unendlichkeit
Mathematik für Außenstehende
5. Aufl., BSB B.G. Teubner Verlagsgesellschaft 1984, (1. Aufl. 1955)
Dieses Buch war die erste Begegnung mit einer "weiblichen" Sicht auf Mathematik. In ihm fand ich einen Gedankenanstoß, der mich zur Ausarbeitung meiner Mathematik-Arbeit
"1 + 1 = 1 - Dumme Gedanken eines dummen Weibes über die Krone der Wissenschaft, die Mathematik"
anregte.
Eigentlich verlief das ganze damals, im Jahr 1997 andersherum:
Ich hatte das Buch ausgeliehen, weil es - aus der Reihe "Schülerbücherei" - kurzweilige Unterhaltung auch für meinen damals 10jährigen Sohn versprach. Beim Lesen merkte ich schnell, daß hier gar nicht vorrangig Schüler angesprochen werden sollten - die vorausgesetzten theoretischen Kenntnisse waren viel zu hoch.
Als zweites fiel mir der Stil auf, in dem das Buch geschrieben war, eigenartig unüblich empfand ich ihn. Deshalb wollte ich mir den Autor (ich hatte "Peter" für den Vornamen gehalten) genauer ansehen - und stellte fest, daß es eine Frau war, die dieses Büchlein vor schon langer Zeit geschrieben hatte.
Als nächstes verwunderte ich mich über die sogenannten
"Intuitionisten", von denen ich noch nie zuvor gehört hatte und von denen ich damals auch noch nichts weiter erfahren konnte, als daß sie sozusagen eine Art " Abweichler"-Rolle in der Mathematik spielen.
Dieses Buch habe ich auch in meiner Mathematikarbeit
vorgestellt, allerdings mit einigen Kommentaren, die ich hier vorerst weglasse.
Den folgenden Textauszug stelle ich erst einmal so in den Raum. Ich werde später wieder darauf zurückkommen.