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07. 10. 2009
Grundfragen der Physik,
neu gestellt und beantwortet von einer Frau
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Wittenberg
Physik z. Anfassen

Physik zum Anfassen in der Lutherstadt Wittenberg
Bericht von einem gescheiterten und lehrreichen Versuch

"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. "
Friedrich Schiller in "Über die ästhetische Erziehung des Menschen"

www.physik-zum-anfassen-wittenberg.de geht nach genau einem Jahr am 16. 10. 2009 wieder vom Netz.

Hier werden einige der Ausarbeitungen dieser Webseite sowie meine Erfahrungen beim Versuch, eine solche "Physik zum Anfassen - Physik zum Spielen - Physik zum Selbermachen" in der Lutherstadt Wittenberg zu realisieren, vorgestellt.

Die für die Kinder gedachten Seiten aus dem Projekt sind im Haupt-Thema Kinder-Spiel zu finden.

 
Veranstaltungen Eine Übersicht der Themen der 12 Veranstaltungen, die ich zwischen Januar und Juni 2009 anbot.
Chronik Die Chronik des Projekts "Physik zum Anfassen" in Wittenberg
PZA-Konzept Das "PZA-Konzept" (PZA: "Physik zum Anfassen")
Meine im Mail 2009 erstellten ersten Vorstellungen mit Kostenabschätzung für ein "Physik-Spiel-Zimmer" hier in Wittenberg

Im folgenden ist noch bis Ende des Jahres der alte Text aus dem vergangenen Jahr zu finden, mit dem ich damals mein Projekt auf dieser Seite vorstellte. 
2. Programmstart für das Projekt "Physik zum Anfassen" in Wittenberg
Dieses Projekt vorzustellen, kann ich mir ziemlich leicht machen: Am 16. Oktober 2008 habe ich  die Website
www.physik-zum-anfassen-wittenberg.de
ins Netz  gestellt. Sie wird parallel zur Entwicklung des Projektes langsam ausgestaltet werden.

Der genaue Name des Projektes ist :
Physik zum Anfassen • Physik zum Spielen  • Physik zum Selbermachen
in der Lutherstadt Wittenberg

Der erträumte Verein ist in der Vorbereitung seiner Gründung.
Über einen Ein-Euro-Job  erhalte ich zwar vorerst eine kleinste Förderung,   doch fehlen noch die sachlichen, finanziellen und räumlichen Mittel: bereits angefallene Sachkosten habe ich bisher aus eigener Tasche   getragen. Um  Anregungen zu bekommen und konkrete Projekte nach Wittenberg holen zu können, muß ich z. B. nach Berlin, Magdeburg, Stendal und nach Pommritz in der Nähe von Bautzen fahren. Doch mir fehlt das Geld für die Fahrtkosten. Ein  eigener Raum für das Projekt ist die  nächste Hürde, die zu nehmen ist. Wovon soll ich die Miete bezahlen? Materialien, Werkzeuge, Modelle und Spielzeuge müssen gekauft und gelagert werden, ...

Nun hoffe ich, viele ehrenamtliche Mitmacher und natürlich auch Sponsoren und Förderer zu finden, die dieses Projekt mit mir gemeinsam realisieren wollen.
Die Webseite geht am 17. 10. 2009 vom Netz.
05. 04. 2009
Soweit der Text vom Oktober 2008. Inzwischen mußte ich die Erfahrung machen, daß ich keinerlei Unterstützung für mein Projekt erhalte, abgesehen von einem privaten Sponsor und  der Erstattung kleinerer Kosten für die Veranstaltungsreihe "Physik zum Anfassen" im Rahmen des "juniorCAMPUS", einem Kinder-Akademie-Projekt meines Trägers. Das soziokulturelle Zentrum "Pferdestall" (eine Einrichtung des Internationalen Bundes) gibt mir die Möglichkeit, in seinen Räumen einen Spielenachmittag aufzubauen. Dort wird auch am 23. 4. eine Veranstaltung im Rahmen des "Girls-Days" stattfinden.
 
Das Letzte - der Einführungstext vom 8. 3. 2008   - oder:
Wie sich die Zeiten geändert haben.
31. 10. 2008
Heute, beim Überarbeiten dieser Seite, konnte ich mich nicht entschließen, den alten Einführungstext zu löschen. Denn  erst wenn man ihn liest, kann man ermessen, was es für mich bedeutet, dieses Projekt "Physik zum Anfassen" nun seit dem 7. 10. 2008 hier in Wittenberg realisieren zu können. Im Rahmen der Aktualisierung vom 8. März 2008 hatte ich noch geschrieben:     
 
 
Einen wichtigen Anstoß, sich erneut mit Physik zu befassen, erhielt ich Mitte der 90er Jahre aus dem Nachhilfeunterricht für Mathematik und Physik, den ich für Schüler und Schülerinnen  verschiedener Klassenstufen von Realschule und Gymnasium  gab. Mit Entsetzen sah ich die Quälereien, die es den Jugendlichen (Mädchen und Jungen) bereitete, sich das geforderte Wissen anzueignen. Ich sah andererseits auch, wie wichtige und interessante physikalische Fragen im Unterricht völlig unbeachtet blieben.

So gab ich meiner Nichte (meiner ersten Nachhilfe-Schülerin)  einmal meine Spiegelreflexkamera, um ihr das Prinzip  von Weitwinkelobjektiv und Teleobjektiv zu erläutern.  In der Schule bekamen sie so etwas nämlich nicht in die Hand.

Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee für ein Projekt "Physik zum Anfassen", das ich gern hier in Wittenberg realisiert hätte - eine kleine ABM und ganz wenige  Fördermittel hätten für den Start genügt. Ich wollte einen sich selbst tragenden Verein gründen usw.

Dafür wandte ich mich Anfang des Jahres 1999  - als ich gerade wieder aus einer ABM in die Arbeitslosigkeit wechselte - sowohl an die Gleichstellungsbeauftragte  der Lutherstadt Wittenberg, Frau Christine Golly (CDU), die mich auflaufen ließ  mit nichtssagendem Gerede, als auch an den damaligen Arbeitsamtsdirektor und jetzigen Wirtschaftsminister, den Physiker   Herrn Dr. Rainer Haseloff (CDU), der mir empfahl, mich an den Pfarrer Herrn Dr. Schollmeyer zu wenden.  Von diesem erhielt ich zwar gute geistige Anregungen (so z. B. die erste Information über Viktor Schauberger), doch das Projekt konnte auch er nicht  unterstützen.
Natürlich muß ich davon ausgehen, daß alle diese Menschen mich   von vornherein - ohne mich zu kennen - für unfähig hielten, so etwas zu realisieren.

Bis heute bedauere ich es, nicht aus eigenen Mitteln in der Lage gewesen zu sein, dieses Projekt in die Tat umsetzen zu können. Ich fürchte, nun werde ich es auch nicht mehr schaffen. Welche wertvollen Erfahrungen hätte ich inzwischen für dieses Thema  "Lehren und Lernen" sammeln können! Ich behaupte, das ist ein Verlust nicht nur für mich, sondern auch für Wittenberg und viele Kinder und Jugendliche hier.
Das Konzept von damals werde ich hier natürlich ausführlicher vorstellen.

Der Spieß muß umgedreht werden: Es wird auf dieser Seite auch und vor allem um die Frage gehen, wie der Physikunterricht geändert werden muß, damit  er auch  für Mädchen  annehmbar wird.  
Dieser Text stand ursprünglich auf der Seite "Lehren und Lernen" im Rahmen des Hauptthemas Wissenschafts-Theorie.
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