| Schluß - die Entscheidung im August, das Projekt abzubrechen |
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Hatte ich im Juni und Anfang Juli noch an eine Fortführung der "Physik zum Anfassen" geglaubt, habe ich inzwischen nach Abwägen aller Möglichkeiten und Bedingungen erkennen müssen, daß es mir nicht möglich sein wird, diesen Traum zu realisieren. Daher entschied ich mich Anfang August, das Projekt zu beenden. Die Webseite wurde gekündigt, einzelne Texte mit Wirkung vom 7. Oktober 2009 in meine andere Webseite www.eine-weibliche-physik.de übernommen.
Am Rande: Der Besucherzähler zeigte |
| Es geht weiter ... Hoffnungen im Juli 2009 |
| siehe Startseite |
Als erste "Rettung in der Not" stellt mir die "Interessen- und Sammlergemeinschaft historische Nachrichtentechnik - Freundeskreis Wilhelm Weber" e. V. ihre Räume für die Fortführung eines "Gesprächskreise Physik" im August kostenlos zur Verfügung. Für den August hatte ich eine Veranstaltung zum Thema "Das Rätsel Zeit" geplant. |
| April bis Juni 2009 |
| Ende der Trägerschaft |
Mit dem 30. Juni 2009 endete mein "Ein-Euro-Job" im Theaterjugendclub und meine Mitarbeit an dessen Projekt "juniorCAMPUS". Da es für mich keine Möglichkeit für die Schaffung elementarer technischer Voraussetzungen für eine echte "Physik zum Anfassen" im Rahmen dieser Trägerschaft gab, einigten wir uns, unsere Zusammenarbeit nicht mehr fortzusetzen.
Bemühungen und Vermittlungen der Leiterin des "Pferdestalls", Frau Kummer, über die Stadtverwaltung Fördermittel für das Projekt "Physik zum Anfassen" zu bekommen, ergaben, daß dieses Projekt nicht in die Struktur der förderfähigen Maßnahmen paßt. |
| Juni 2009 |
Noch einmal ging es im Rahmen des "juniorCAMPUS" um Systemtheorie : "Alles wird gut" - über das Optimieren.
Die Arbeitsgemeinschaft im Pferdestall mußte ich absagen, da es mir nicht gelungen war, technische Voraussetzungen für die Durchführung physikalischer Experimente zu schaffen. |
| Mai 2009 |
Am 5. Mai gab es in der "Bosse-Klinik" eine Präsentation des Projektes "Mehrgenerationenhaus", bei der auch die "Physik zum Anfassen" vorgestellt wurde.
Zur Arbeitsgemeinschaft im "Pferdestall" am 12. Mai war ein Optiker der Firma "Fielmann" gekommen. Vieles von dem, was er zu erzählen wußte, war selbst mir unbekannt: z. B. was man sieht, wenn beide Augen extrem unterschiedlich sind - dann kann es passieren, daß man auch alles "doppelt" sieht, aber anders als wenn man schielt: dann sieht man ein großes und ein kleines Bild des Menschen oder des Gegenstandes übereinander. Er erzählte nicht nur über seinen Beruf, die Teilnehmer durften auch einmal selbst "Hand anlegen" und eine Linse "zuschneiden": mit einer Zange wurde vorsichtig vom Rand aus das Glas weggeknippst. Heutzutage muß ein Optiker so etwas zwar lernen, aber moderne Maschinen nehmen ihm die Arbeit ab. |
| April 2009 |
Auch die zweite Veranstaltung der AG "Physik zum Anfassen" im Pferdestall am 14. 4. war wieder gut besucht - es ging um das Wahrnehmungsvermögen des menschlichen Auges allgemein, das Farbensehen, optische Täuschungen usw.
Bei der Vortragsreihe des "juniorCAMPUS" - Kinderakademie - gab es dieses Mal eine Trennung der Themen für die Jüngeren und die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Veranstaltung im Rahmen des "juniorCAMPUS" für die Jüngeren am 18. 04. befaßte sich ebenfalls mit dem Sehen und der Optik. Es wurden u. a. verschiedene optische Geräte (Teleskop, Mikroskop, Hohlspiegel) vorgestellt und das neue Spielzeug, das der Theaterjugendclub "Chamäleon" für die "Physik zum Anfassen" gekauft hatte bzw. das von Sponsoren finanziert worden war, wurde ausprobiert.
Die Älteren erfuhren am 25. 4. wieder etwas über die Systemtheorie: "Alles geht schief" - ? (Über das Werden und Vergehen von Systemen) Neu ist, daß wir auch eine Diskussionsrunde zu Fragen der Teilnehmer machen. Wenn eine Frage nicht gleich geklärt werden kann, wird sie beim nächsten Mal beantwortet. Eine Knobelaufgabe gab es auch.
Die zum "Girlsday" am 23. 4. angebotene Veranstaltung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik - gestern und heute" im soziokulturellen Zentrum "Pferdestall" hatte sich wohl noch nicht so gut herumgesprochen. Oder vielleicht hat sich auch kein Mädchen dafür interessiert? |
| Januar bis März 2009 |
| März 2009 |
Die zwei "juniorCAMPUS" - Veranstaltungen standen dieses Mal unter dem Thema "Der sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht" und brachten eine Einführung in den Begriff "System"
Bei der Vorbereitung der ersten Arbeitsgemeinschaft im "Pferdestall" am 10. 3. gab es zahlreiche Helfer. An diesem Tag wurden verschiedene Geräte, darunte ein Röhrenradio, fachgerecht demontiert.
Inzwischen haben sich ehrenamtliche Helfer gefunden, die bei der Verwirklichung der "Physik zum Anfassen" mitmachen.
Auch zwei Bücher wurden für das Projekt zur Verfügung gestellt. Trotzdem geht natürlich die Suche nach Helfern, Sponsoren und Kooperationspartnern weiter. Erste Kontakte gibt es zur GFhK, der "Gesellschaft zur Förderung hochintelligenter Kinder" - über die weitere Zusammenarbeit wird in nächster Zeit beraten. |
21. 02. 2009
und
28. 02. 2009 |
Die "Physik zum Anfassen" im Rahmen der Akademie "juniorCAMPUS" bot das Thema
"Aufräumen als physikalisches Experiment - oder der Kampf mit der
Entropie-Hexe"
einmal für die Altersgruppe der etwa Fünf- bis Elfjährigen, einmal für die "Großen" an.
Den "Kleinen" machten die Spiele zum Sortieren und zur Mustererkennung viel Freude. Die Zeit verging so schnell, daß die abschließenden konkreten Tipps zum Aufräumen erst bei der nächsten Veranstaltung im März zur Systemtheorie (die die Fortsetzung dieses Themas sein wird) nachgereicht werden können.
Bei den Großen konnten schon mehr Fachbegriffe aus der Physik und Philosophie diskutiert werden, doch auch hier waren die "Ordnungs-Spiele" der Renner. Dabei brachten sie mir mein ganzes Konzept durcheinander, als sie bei einem der Spiele mehr Ordnung machten, als ich geplant hatte - frei nach dem Motto
"Nur so viel Ordnung wie nötig". |
| 14. 02. 2009 |
Die Wiederholung der Veranstaltung vom
31. 01. 2009 in Rahmen der Akademie "juniorCAMPUS" mit streng begrenzter Teilnehmerzahl verlief nun wesentlich ruhiger und übersichtlicher. Es gab so viele spannende Informationen, die von den Kindern mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurden.
Es gab weitere Gespräche über mögliche zukünftige Veranstaltungen. Noch ohne einen Termin zu nennen, steht prinzipiell das Angebot, diese Veranstaltung - z. B. im Herbst - zu wiederholen. |
| Campus-Akademie |
Nach dem erfolgreichen Start des "juniorCAMPUS" ist nun seitens des Theaterjugendclubs bzw. des Projektes "Mehrgenerationenhaus" geplant, Bildungsveranstaltungen auch für Erwachsene anzubieten. Die entsprechenden Vorbereitungen laufen. So hat sich der "Freundeskreis W. Weber" bereit erklärt, auch für Erwachsene eine ähnliche Veranstaltung durchzuführen. |
| 31. 01. 2009 |
Die erste Veranstaltung im Rahmen des "juniorCAMPUS"
"Historische Nachrichtentechnik vor Computer und Handy", die gemeinsam mit der "Sammler- und Interessengemeinschaft historisches Nachrichtenwesen - Freundeskreis Wilhelm Weber e. V." durchgeführt wurde, fand so starkes Interesse, daß bereits im Vorfeld ein zweiter Termin - der 14. 2. 2009 - vereinbart wurde.
Vorgesehen war die Teilnahme auf maximal 15 Kinder zu begrenzen. Doch wir brachten es nicht übers Herz, nicht angemeldete Kinder wegzuschicken. Die drei Herren Thieme, Schied und Treichel vom "Freundeskreis Wilhelm Weber" gaben sich redlich Mühe, dem quirligen Interesse der 5- bis ?jährigen (auch Muttis hatten teilgenommen) gerecht zu werden. Nach einem Einblick in die Geschichte der Nachrichtentechnik vom Botenläufer bis zur Postkutsche ging es in praktische Details: Morsetaste und -empfänger, der teilweise original, teilweise nachgebaute Weber-Gaußsche Telegraph und verschiedene Fernschreibermodelle wurden vorgeführt und die Kinder konnten sie auch selbst ausprobieren. 20 Minuten nach Beginn der Veranstaltung rückten sogar zwei Vertreter unserer regionalen Tageszeitung, der "Mitteldeutschen Zeitung" (MZ), an und fanden mit Mühe einen Stehplatz in dem mit knapp 30 Personen ausgefüllten Raum. Gleich am darauffolgenden Montag (02. 02. 2009, S. 9) war ein ausführlicher Bericht mit großem Foto in der Zeitung. Ich hoffe, die "MZ" hat nichts dagegen, wenn ich dieses Foto hier vorstelle. |
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Foto von Thomas Klitzsch in der "Mitteldeutschen Zeitung" vom 2. 2. 09 |
| Die Zusammenarbeit mit dem "Pferdestall" wird beraten |
Frau Kummer, die Leiterin des Soziokulturellen Zentrums "Pferdestall" bietet mir an, eine Arbeitsgemeinschaft "Physik zum Anfassen" in ihren Räumen zu übernehmen. Natürlich nehme ich mit großer Freude an. |
| Oktober bis Dezember 2008 |
| "Hintergrundarbeit" |
Gespräche in Vorbereitung weiterer Projekte (das Experiment "Farbräume"), Arbeit an weiteren Ideen (ein Theaterstück spukt mir schon im Kopf rum), Entwurf eines Flyers mit Veranstaltungshinweisen und anderer Werbematerialien (Ach, wenn mir doch jemand helfen würde, das übersteigt eindeutig meine Fähigkeiten!), die Vorbereitung der Veranstaltungen im Rahmen der Akademie "juniorCAMPUS laufen weiter, Interessenten-, Partner- und Sponsorensuche ebenfalls. Erste Sachspenden sind eingetroffen. |
Vorbereitung einer Ausstellung
"Goethe, Licht und
Farben" |
Ein weiterer wichtiger Fortschritt ist die Zusage der Geschäftsführerin der Cranach-Stiftung, Frau Löber, die Ausstellung "Goethe, Licht und Farben" Anfang des Jahres 2010 nach Wittenberg zu holen. |
| 8. 11. 2008 |
Auftakt der Kinderakademie "juniorCAMPUS" in der Leucorea, auf der Veranstaltungen im Rahmen des Themenkomplexes "Physik zum Anfassen" angeboten werden und guten Anklang finden. |
| Arbeitsschwerpunkte |
Wichtigstes Anliegen ist die Gewinnung von Interessenten, die sich an dem Projekt beteiligen wollen.
Für die ersten Projektideen werden Möglichkeiten ihrer Umsetzung geprüft (Farbraum, Ausstellung Farbe und Licht). Die Spielzeug-, Modelle- und Büchersammlung
startet mit ersten Exemplaren.
Die Suche nach einem geeigneten - und möglichst kostenlosen - Raum, die weitere Arbeit an dem Konzept, die Vorbereitung der Vereinsgründung, die Gestaltung eines Info-Flyers für Schulen und öffentliche Einrichtungen hier in Wittenberg sowie die Suche nach Sponsoren sind in dieser Phase die Voraussetzung, das Projekt weiter ausgestalten zu können. |
| Interessengemeinschaft und Verein |
Da von Anfang an feststand, daß meine über die Veranstaltungen des "juniorCAMPUS" hinausgehenden Projektideen nicht durch den Träger finanziert werden können, hatte ich anfangs die Vorstellung, einen eigenen Rechtsträger, einen Verein "Physik zum Anfassen" für die Beantragung von Fördermitteln, Ein-Euro-Jobs usw. zu gründen. Das Vorhaben erwies sich als wesentlich schwieriger als anfangs vorgestellt, so daß es bis Sommer 2009 nicht realisiert werden konnte. |
| Partner |
Die "Sammler- und Interessengemeinschaft historisches Nachrichtenwesen - Freundeskreis Wilhelm Weber" Wittenberg sagt bei der Anfrage nach einer Zusammenarbeit zu. Es ist geplant, die erste Veranstaltung im Rahmen des "JuniorCAMPUS" am 31. 01. 2009 zum Thema " Physik zum Anfassen" gemeinsam durchzuführen. |
Partner / Exkursionen |
Eine erste Zusage vom Geschäftsführer der Firma Rosseta aus Roßlau, Herrn Dr. Frank Täubner für eine Exkursion mit Jugendlichen in diesen Betrieb liegt vor.
Dort wird nach neuen Möglichkeiten der Energiespeicherung gesucht und es werden Schwungräder zur Energiespeicherung bereits hergestellt.
(siehe auch www.rosseta.de ) |
| Partner |
Gleich Anfang Oktober 2008 gab es eine große Überraschung. Die Mitteldeutsche Zeitung informierte, daß die Kindertagesstätte "Bienchen" in Apollensdorf eine Ferienbeschäftigung anbietet:
"Alles, was sich dreht und bewegt" |
Was ich dort vorfand, als ich die KiTa besuchte, ist auf der Seite "Projekte in Wittenberg".*
zu sehen.
Doch darüber hinaus half mir diese Erfahrung auch zu folgendem Gedanken: Das Projekt ist mehr als nur ein Raum, in dem mit physikalischem Spielzeug umgegangen wird - es wird hoffentlich auch ein Netzwerk all derer, denen die naturwissenschaftliche Bildung unserer jungen Generation besonders am Herzen liegt.
Bei der Suche nach weiteren Partnern habe ich erste Gespräche im Kulturbund e. V. mit Herrn Dr. Dieter Schäfer, in der Wilhelm-Weber-Gesellschaft Wittenberg mit Herrn Schied und Herrn Thieme sowie in der Cranach
-Stiftung mit Frau Eva Löber geführt.
*Das war eine Seite auf "physik-zum-anfassen-wittenberg.de
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| Webseite |
Diese Website ging am 18. 10. 2008 ins Netz. Sie soll über die weitere Entwicklung des Projekts informieren und sich zusammen mit dem Projekt weiterentwickeln. Sie wurde in der Folgezeit ständig erweitert und aktualisiert. Schließlich wurde sie immer unübersichtlicher, so daß sie am 1. 7. 2009 mit völlig neuer Struktur ins Netz gestellt wurde. |
| Start |
Das Projekt "Physik zum Anfassen" hier in der Lutherstadt Wittenberg startet am 1. Oktober 2008. |