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Die Kritik der Wissenschaft und der Physik
und die Kritiker heute |
"Feministische Wissenschaftskritik ist Quatsch.
Wissenschaft ist objektiv."
Thomas*, ein Freund im Februar 1996 |
"Hoffentlich habe ich Sie nun endgültig davon abgehalten,
Einstein kritisieren zu wollen."
Prof. G. Ewald (Bochum) in einem Brief an mich vom Mai 1999
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Diese beide Sätze sind aus meiner heutigen Sicht die Auslöser gewesen, mich überhaupt für Wissenschaftskritik zu interessieren.
Bis zum Februar 1996 glaubte ich an die Objektivität der Wissenschaft und bis zum Mai 1999 hielt ich Einsteins Theorie nicht für so schlecht, daß sie kritisiert werden müßte und ich hielt es für unmöglich, daß irgendjemand sie kritisieren will.
Wissenschaftskritik hat es heute schwer, anerkannt zu werden, läuft sie doch Gefahr, von den gläubigen Liebhabern "ihrer" Wissenschaft als wissenschaftsfeindlich angesehen zu werden. Zwischen beiden Fronten tobt der Grabenkrieg bzw. es herrscht totale Kommunikations-Verweigerung.
Die Gläubigen sind unfähig zu echter (!) Selbst-Spiegelung, die Kritiker sind wegen der Nichtbeachtung ihrer geistigen Arbeit durch die Gläubigen inzwischen so frustriert und übersensibilisiert, daß den meisen von ihnen die heutzutage notwendige Souveränität und Leichtigkeit fehlt, mit ihren Erkenntnissen in die Öffentlichkeit zu gehen.
Einige von ihnen haben sich inzwischen entschieden, sich gänzlich aus der Wissenschafts-Szene zu verabschieden, sehen offenbar keine Möglichkeit, deren Selbsterkenntnisprozeß zu fördern und glauben u. U., daß die Wissenschaft nicht mehr zu retten sein wird.
Natürlich ist jede geistige Disziplin, die sich nicht selbstkritisch reflektieren kann und die nicht in der Lage ist, geistige Impulse von außerhalb sowie neue Erkenntnisse aufzunehmen, zur Stagnation und damit zum Untergang verurteilt.
Deshalb ist die Grundfrage des Fortschritts der Wissenschaft in der jetzigen Situation aus meiner Sicht:
Wie kann zwischen der unkritisch-gläubigen Anhängerschaft und der frustrierten Kritikerschar vermittelt werden?
Ich denke, dabei kommt den Frauen, den Wissenschaflerinnen, die Rolle eines "Katalysators" zu .
Auf dieser Seite will ich in absehbarer Zeit einige Kritiker und Kritiken heutiger Wissenschaft und Physik vorstellen.
Die Übersicht |
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| Einstein |
Ein erstes Kapitel befaßt sich mit der Einstein-Kritik heute. |
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Insbesondere werde ich versuchen, die Ursachen für das Scheitern der feministischen Wissenschaftskritik herauszufinden. |
Dieses Thema ist noch in der Vorbereitung. |
In dem Buch des Psychologen Gerhard Vinnai (emeritierter Professor der Uni Bremen) "Die Austreibung der Kritik aus der Wissenschaft" geht es um psychologischen Hintergründe für die Tatsache, daß in der heutigen Wissenschafts-Szene eine neuen Erkenntnissen gegenüber eher abneigende Haltung zu finden ist. Da die darin enthaltenen Erkenntnisse wesentliche Basisfragen des Erkenntnisprozesses berühren, stelle ich seine Ausführungen nicht im Rahmen der Wissenschaftskritik sondern im Thema Erkenntnistheorie vor.
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siehe Erkenntnis-Theorie »
Psychologie |
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