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01. 05. 2007 
Grundfragen der Physik,
neu gestellt und beantwortet von einer Frau
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Physik
7 Rätsel


Die  "7 Rätsel der Physik"
Werbetrick, spätes Eingeständnis oder neue Hoffnung für die Physik?

Eine kleine  siebenfach-unwissenschaftlich-böse Polemik

1. Schön, daß die Bildzeitung* der Wissenschaft meint, es gäbe "sieben Rätsel der Physik".
Sieben ist eine "magische" Zahl.
So mußte vieles auf diese Zahl eingestimmt werden: die Weltwunder und die Farben im Regenbogenspektrum beispielsweise mußten sieben an der Zahl sein.   - Nun hat es also auch die Physik erreicht - das magische, das zahlenmagische Denken. Und das ist sicher erklärlich, hat es die Physik in den letzten 100 Jahren doch immerhin geschafft, nur noch das zu akzeptieren, was auch im Zahlen-Code, in Formelsprache, in mathematischen Zeichen ausgedrückt werden kann.

2. Die Physik gibt zu, daß es Rätsel gibt?
Oder war das eine Provokation der "Bild der Wissenschaf" an die Physik, die immer nur aufgeklärt-weise tut? Ich erinnere an den Professor, der Max Planck bescheinigte, daß in der Physik bereits alles entdeckt sei, es also nicht lohne, sich auf diese Wissenschaft zu stürzen.  Ich erinnere mich an die Schulzeit, in der mir ebenfalls dieses aufgeklärt-überlegene Getue der Physik auffiel, die auf alles eine Antwort, aber keine wirklich spannenden Fragen mehr kannte. So wurde Physik nur noch retrospektiv zur spannenden Wissenschaft: wie die Entdecker damals  ihre Erkenntnisse gewannen und wie sie kämpften um die Durchsetzung der Wahrheit ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse. ("Galilei-Syndrom"). Ansonsten war Physik für den normalen Schüler und vor allem die normale Schülerin normalerweise ein stinklangweiliges Schulfach.

3. Es ist wie ein Eingeständnis nach all den Jahren der Überlegenheit:
Nein, wir können eigentlich immer noch nichts sagen darüber, was diese Welt im Innersten zusammenhält. All unsere Formeln und Berechnungen, unseres schönen Theorien und Hypothesen, all unser kompliziertes Denken hat uns nicht weitergebracht: da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!

4. Bescheidenheit war und ist nicht die  Stärke der Wissenschaftler,
vor allem nicht der Physiker: "Wissen ist Macht" schreien sie in die Welt und lassen nur gelten, was sie erforscht und "bewiesen" haben. Und nun das: Rätsel über Rätsel! Doch wie sie es schaffen, das Eingeständnis der Rätsel zum Triumph, zum Siegeszug zu machen, ist schon bewundernswert: "Ohne uns wüßtet ihr nicht einmal, daß es diese Rätsel gibt!" 

5. Im Einsteinjahr die Zeit als  eines dieser sieben Rätsel zu nennen,
ist sehr mutig. Schließlich hat dieses Genie die Gleichzeitigkeit und damit die Vergleichsmöglichkeit von Ereignissen mit Hilfe der Zeit "abgeschafft". Dem ungebildeten Bürger wird verkündet, daß  Genies nötig sind, die Rätsel zu lösen. Das kommt einer Verhöhnung des Denkvermögens der "normalen" Menschen gleich -  und so ist es ja auch: Mit "gesundem Menschenverstand" will die Relativitätstheorie  in beiden Versionen (SRT und ART) selbstbekennend nichts zu tun haben.

6.  Nicht alles, was physisch real ist, läßt sich berechnen. Nicht alles, was berechnet werden kann, ist physisch real.
Das schreibt die "bild der Wissenschaft" : Chaos (von dem man nicht einmal weiß, ob es das überhaupt gibt) ist berechenbar, Turbulenzen (die es überall gibt, die das Prinzip des Seins schlechthin sind) sind es nicht. Trotzdem hoffen alle auf eine Weltformel, die alle Naturgesetze beinhaltet. Nur eines darf sie nicht beschreiben: höhere Dimensionen.  (O-Ton S. 57: "Ein Manko der Stringtheorie: Sie setzt zusätzliche Raumdimensionen voraus.") Und da sagt man immer, diese Genies schweben in "höheren Regionen" - dort gibt es wohl keine "höheren Dimensionen"?   Sie haben längst den Bezug zur Wirklichkeit, zur realen Welt verloren: sie berechnen Dinge, die es nicht gibt (reversible Prozesse, abgeschlossene Systeme usw.). Doch was machen sie, wenn die reale Welt es wagte, trotzdem in "höheren Dimensionen" zu existieren? Dann werden diese Physiker sicher ganz, ganz böse auf die Welt - wetten, daß?

7. Rätsel sind da, gelöst zu werden.
Auf diese Physiker ist also kein Verlaß, wenn es  es um die Lösung dieser Rätsel geht. Nun also, beginnen wir von vorn und versuchen, die Rätsel zu lösen. Einige Ideen dafür biete ich auf dieser Website an, z.  B. Gedanken zur "Weltformel" ....

* "Bildzeitung" der Wissenschaft - damit meine ich die Zeitschrift "bild der Wissenschaft" , Heft 4 / 2005.

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