Erkennen ist ein so komplexer Vorgang, berührt so viele Seiten des Menschen (siehe z. B. die Forderung "Mensch, erkenne dich selbst!"), daß ein erkenntnishungriger Mensch sich
aller Möglichkeiten bedient, die die Wissenschaft
und die anderen Erkenntnisbereiche bieten. Er entscheidet, welche Erkenntnisse er sucht und findet, er entscheidet, welches Wissen für ihn wichtig ist und welches nicht. Er entscheidet auch darüber, ob die Physik ihm weiterhelfen kann in seiner Suche oder nicht: wenn sie - wie im Falle der Relativitätstheorie - ihm nicht hilft, sondern ihm nur seinen gesunden Menschenverstand vernebelt, wird er andere Wege suchen, zu Informationen zu gelangen.
Wenn die Physik ihm dabei nicht dient, entläßt er den Diener. Die Physik kann niemandem diktieren, was er wissen darf und was nicht.
Verhängnisvoll an der Sache ist, daß die Physik, die schon die Schüler und Schülerinnen in der Schule vergrault hat mit ihren langweiligen, anstrengenden Erkenntnissen, die Menschen geradezu in die Arme von "Lehrern"
treibt, die sogenanntes "esoterisches " oder "okkultes" Wissen anbieten - und denen sie verfallen,
süchtig nach der Lösung der Rätsel dieser Welt!