| 1. Was Mathematik kann und was nicht |
Mit meiner Skizze in " Weltformel" (die zwei halben Äpfel, die nie wieder ein ganzer Apfel werden, so sehr die Mathematik auch behauptet, daß zwei Hälften das gleiche seien wie ein Ganzes) wollte ich darauf aufmerksam machen, daß man bei Verwendung der Mathematik als einer ganz spezifischen Sprache darauf achten muß, was diese Sprache ausdrücken kann und was nicht.
Die "Wörter" dieser Sprache sind Zahlen, Zeichen und sogenannte "Operatoren", die "Sätze" sind Formeln, Mathematik ist eine Zeichen- und Formelsprache, vor allem ist sie jedoch eine abstrakte Sprache. Das Phänomen dieser Sprache ist, daß aus ihren allgemeinsten und abstrakten Regeln / Formeln / Gesetzen / Algorithmen gelegentlich Erkenntnisse abgeleitet werden können, die man in den konkreten Erscheinungen oft nicht so leicht wahrnehmen würde. Sie hilft also, die konkrete Welt überschauberer und erkennbarer zu machen. Wie gesagt: wenn man versteht, was sie aussagen kann. |
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| 2. Die Weltformel-Sucher |
Wenn also jemand eine "Weltformel" sucht, ist es logisch, davon auszugehen, daß er einen mathematischen Ausdruck sucht, mit dessen Hilfe er "die Welt" beschreiben kann, also alle Dinge, Vorgänge und Beziehungen, die in dieser Welt existieren. Ist das nicht ein bißchen vermessen, angesichts der Tatsache, daß die Mathematik nicht einmal eindeutig klären kann, wie aus zwei halben Äpfeln ein ganzer werden soll?
In den vergangenen Jahren konnte ich sehr viel über Menschen lesen und hören, die auf der Suche nach dieser Weltformel waren und sind.
Schließlich wurden es so viele, daß ich ich hoffe, Ihnen mit der folgenden kleinen Beispielsammlung ein Lesevergnügen zu bereiten. |
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| 3. Relativitäts-theorie und Quantenphysik |
Das ist die klassische Version: der Versuch, die nicht kompatiblen beiden "großen" Theorien des 20. Jahrhunderts unter einen Hut zu bringen. Es geht darum, die Beschreibung des "Makrokosmos", die Relativitätstheorie, und die des "Mikrokosmos", die Quantenphysik zusammenzuführen. Seit hundert Jahren wird es versucht. Es hat für mich langsam den Anschein, als wäre dies genauso gut möglich, wie Licht mit Säcken ins Rathaus zu tragen, bei dem man die Fenster vergessen hat. |
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| 4. String- und Loop-Theorien |
Heute verbindet sich die Suche nach der Weltformel nicht mehr nur mit Begriffen der Relativitätstheorie und der Quantenphysik, heute hat man neue Namen für neue Theorien. Das sieht alles gelehrt aus. Es hat auch einen Vorteil: der "Normalsterbliche", nicht einmal der "gewöhnliche Physiker" ist noch in der Lage, all diese Neuheiten zur Kenntnis zu nehmen, so viel Zeit hat niemand mehr. Eine Ausnahme sind diejenigen, die dafür bezahlt werden, solche neuen Theorien aufzustellen - ein wunderbares Privileg. Über diese Privilegierten hört man gelegentlich etwas in den Medien:
„Gemeinsam haben sie sich auf die Suche gemacht
nach einem alle Phänomene der Natur
in sich vereinenden Urgesetz.
Alle bekannten Kräfte der Physik
wollen sie zu einer einzigen Gleichung verschmelzen.
Kurz: Sie sind der Weltformel auf der Spur.”
Der folgende Satz bezieht sich auf Stringtheorie und Loop-Theorie:
"Bizarr und kaum verständlich sind beide dieser Weltentwürfe.
Vor allem aber ist noch völlig unklar,
ob sie irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun haben."
"Woher rührt der scheinbar unbeirrbare Glaube, dass es eine Weltformel überhaupt gibt?" |
In Anführungszeichen der O-Ton einer arte-Sendung vom 10. 3. 2005: "Weltformel gesucht" |
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Es ist furchtbar, was immer diese klugen Physiker alles versuchen:
„ die Formeln spucken nur noch Absurditäten und sinnlose unendliche Größen aus”.
Doch sie wollen "nur gelten lassen, was wirklich mathematisch bewiesen ist.”
Vielleicht sollten sie erst einmal mathematisch beweisen, daß zwei halbe Äpfel und ein ganzer Apfel "das gleiche" sind? |
Der Satz von den "sinnlosen unendlichen Größen" gefällt mir am besten. Siehe dazu auch unten "Theorie of Everything"
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| 5. Kann man die Weltformel erkennen? |
Diese Frage hat ein gewisser John Ellis aufgeworfen, der im CERN arbeitet und seit 20 Jahren nach dieser Formel sucht. Er beschreibt die Angst, die die Physiker bekämpfen müssen, damit sie diese großen Fragen überhaupt stellen können. Ellis fragt, ob wir - so denn Außerirdische uns diese Formel schenken würden - überhaupt in der Lage wären, sie zu verstehen. |
Wieder einmal geht es darum, daß Wissen "Angst macht". Ich dachte immer, Wissen macht frei! |
| 6. Kleiner Einschub von mir: |
Ja, das ist sehr schön - ich spinne diesen Gedanken weiter: Was wäre, wenn die Formel schon bekannt ist, nur noch keiner erkannte, daß sie die Weltformel ist?
Diese Überlegungen kann man noch weiterführen: Wer will, wer benötigt eine Weltformel? Und was will er dann, wenn er sie hat, mit ihr tun? Glaubt er, die Weltformel kann ihn zum Herrscher der Welt machen? |
"König der Welt ist das Herz, das liebt" sang die DDR-Band "Karat".
Das hieße, die Weltformel ist die "Liebe". Welches Formelzeichen hat "Liebe" ? |
| 7. Heisenberg |
Die Heisenbergschen Feldgleichungen, die "Heisenbergsche Formel" wurde ebenfalls als "Weltformel" bezeichnet. Das war wohl etwas voreilig.... |
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| 8. „Wollt Ihr das totale Feld?” |
Einstein in seiner Autobiographie:
"Unsere Aufgabe ist es, die Feldgleichungen für das totale Feld zu finden." |
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| 9. Theory of Everything - ALLES oder NICHTS ? |
So hieß die Weltformelsuche dann bei Stephen Hawking - die "Theorie von Allem". Das ist weiterer Gedanken wert: die Weltformel muß also "Alles" beschreiben:
Alles - dazu gehört auch,
wie der Wind den Blütenstaub trägt, wie Kriegsgefangene gefoltert werden, wie man in Deutschland erreichen kann, daß wieder mehr Kinder geboren werden, ...
Dummerweise hat auch Hawking die berüchtigten Singularitäten (Division durch Null in seinen Gleichungen) lediglich als "Schwachstellen" und "Störungen" angesehen und nicht erkannt, daß sie zu "allem" dazugehören - d. h. er hat NICHTS (!) verstanden.
Wer "alles" verstehen will,
muß auch Singularitäten verstehen ....
Letztendlich zeigt sich, daß die Sprache der Mathematik nicht ausreichend ist, Singularitäten zu verstehen. Hier hat die Mathematik - und damit die Weltformelsuche - ihre Grenze erreicht. Man muß die Mathematik "transzendieren", über sie hinausgehen, will man mehr über Singularitäten wissen. ...
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Bessere Erkenntnisse über Singularitäten usw. finden sich z. B. in dem Buch
"Die Gottesformel"
von Thomas M. Waldmann - siehe in Die Finder |
| 10. Gerhard Branstner ... |
... meint, das " Gesetz der Anpassung" könnte das allgemeinste Gesetz der Welt und damit so etwas wie eine "Weltformel" sein. Diese Anpassung des Menschen besagt, daß er und die Natur eine Einheit, ein GANZES bilden und die geschaffene künstliche Trennung aufzuheben sei. Damit ist er schon fast an der Weltformel dran, ohne es zu merken.
Aus erkenntnistheoretischer Sicht ergibt sich eine spannende Frage: Wenn jemand etwas erkannt hat, das für ihn zur grundlegendsten Erkenntnis überhaupt wird und wenn er diese Erkenntnis nicht als "Weltformel" bezeichnet (obwohl sie diese Bezeichnung verdient), dann hat er im formal-logischen Verständnis "die Weltformel nicht erkannt", oder?
Mit anderen Worten:
Wenn ich etwas erkenne, dann muß ich ihm "einen Namen geben", ihm einen Begriff zuordnen ... |
Erkennen, Denken und Sprache gehören zusammen. Begriffe, Namen sind die Voraussetzung. Wenn ich etwas mit falschen Begriffen belege, kann ich es nicht wirklich erkennen und verstehen ...
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| 11. Theorien über System und Komplexität |
Diese Theorien besagen, daß - anders als es die Mathematik lehrt - das Ganze, das System "mehr" als die Summe seiner Teile ist. Schade, da wurde wohl wieder etwas einengend-männlich gedacht: Die Summe der Teile ist nicht "weniger" und das Ganze nicht "mehr" - sie sind qualitativ verschiedene Dinge - das Ganze ist "besser" als die Summe seiner Teile ... - wer Ohren hat zu hören, der höre.... -
Die Komplexitätsforschung hat beispielsweise erkannt, daß es systemtheoretisch erklärbar ist, warum es für den Einzelnen so sinnvoll sein kann, "uneigennütziges Verhalten" zu entwickeln. Das erstaunt zwar die kleinen Eigennutze, aber eigentlich haben wir das schon ganz früh in der Schule gelernt: der Mensch ist geprägt durch den "Selbsterhaltungstrieb" und den "Arterhaltungstrieb".
Das wichtigste am System: es kann nicht mehr nur durch die Beschreibung seiner Teilchen erklärt werden. Die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen diesen Teilchen werden das eigentlich Wichtige und Vergleichbare zwischen verschiedenen Systemen...
Schon weiß man zu berichten, wie komplexe Systeme bei Störungen ins Chaos fallen und sich dann wieder neu strukturieren. Man nähert sich immer allgemeineren Gesetzen zur Beschreibung von Systemen - und wenn man das allgemeinste dieser Gesetze gefunden hat, dann wäre das "eine Art Weltformel". Noch hat es die Systemtheorie nicht ganz geschafft, aber wir können guter Hoffnung sein, sie ist auf dem richtigen Weg! |
"Wer Ohren hat zu hören.."
ist ein typischer Ausspruch von Jesus. Systemtheoretisch betrachtet heißt das:
Ein System, das ein TEIL mit einer bestimmten Funktion besitzt, ist als GANZES in der Lage, diese Funktion zu nutzen.
Ein System ist so gut, wie seine Einzelteile funktionieren. Wenn ein Teil "kaputt" ist, ist das ganze System u. U. nicht mehr funktionsfähig. |
| 12. Parmenides |
Die Mischung war schon für Parmenides das Prinzip des Seienden. Allerdings kam er mit den Widersprüchen nicht klar, die sich aus der Vorstellung der Umwandlung von Seiendem in Nichtseiendes und umgekehrt ergeben, schlußfolgerte deshalb "MÄNNLICH"- formallogisch, daß "Seiendes ist!" - und war damit aus dem Rennen um die Erkenntnis dessen, was Seiendes nun wirklich ist. Er konnte den wichtigsten Aspekt des Seienden - in ständigem Werden und Vergehen zu sein - nicht erkennen. Das gelingt nur mit Hilfe der dialektisch-WEIBLICHEN Denkmethode, aber langsam wird es langweilig, das immer wieder zu betonen.
Das "Prinzip des Mischens" könnte mit anderen Worten auch so beschrieben werden: als "universales Prinzip des Strebens nach inniger Verbindung qualitativ unterschiedener Elemente zu neuen Einheiten". Den Antagonismus erkannte Parmenides bereits damals als nur durch das Denken in die Welt getragen, während in Wirklichkeit die Welt, das Universum durch das Prinzip der Einheit geprägt sind. Damit war er wohl doch näher an der Weltformel als er selbst für möglich hielt. |
Da ist sie ja schon wieder, die Liebe als universales Prinzip und vielleicht "Weltformel":
"Das Streben nach inniger Verbindung,
mit dieser Formulierung wird doch die Liebe gern umschrieben? |
| 13. Wirbel |
Der Wirbel sei das "vereinheitlichende und erklärende Prinzip" für alle Vorgänge in der Welt meinen zwei englische Autoren, Ash und Hewitt in ihrem Buch "Die Wissenschaft der Götter". Mit diesem Wirbel verbindet sich auch die Vorstellung von einem "Tanz", der wiederum an asiatische Weltbilder erinnert. Es ist interessant zu sehen, wie der Wirbel in der Geschichte der Physik und der Philosophie immer wieder "unterdrückt" wurde. Das darf nicht verwundern, ist er doch mit formal-logischem Denken nicht "in den Griff zu bekommen", wird als eine "Störung" des Denkens gesehen. Auch der Wirbel ist nur mit Hilfe des dialektischen Denkens zu verstehen.
Im Standardwerk der "Geschichte der Philosophie" von Johannes Hirschberger wird nebenbei gezeigt, wie das "Wirbeldenken" bekämpft wurde ... |
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| 14. Laplace ... |
... hatte zwar keine Weltformel parat, aber die Vorstellung, daß ein "Dämon", der alles über einen Anfangszustand der Welt weiß, in der Lage ist, alle künftigen Weltzustände mit Hilfe einer Weltformel zu berechnen.
Wahrscheinlich hat er mit diesem Gedankenexperiment diese Sucherei nach der Weltformel so richtig "losgetreten". Leider hat die Erkenntnis der Unschärfe der Welt (es ist nicht möglich, Ort und Impuls gleichzeitig ganz genau zu messen) diesem Traum ein Ende gemacht.
Auch ein anderes Gedankenexperiment zeigt die Unmöglichkeit einer solchen Lösung: das Bild vom "alleswissenden handlungsunfähigen Gott": wer "alles weiß", muß zur Berechnung der Zukunft "alles" (also "unendlich viel") berücksichtigen. Die Rechnung würde länger dauern als die "Realzeit des Erlebens". Das läßt vermuten, daß wir vielleicht alle nur in einer Rechenmaschine dieses "alleswissenden Gottes" sozusagen die Träger seiner Berechnungen sind und die wirkliche Welt noch ganz woanders stattfindet.
Wenn man so will, ist die Vorstellung, es könnte eine Weltformel geben, ein Widerspruch in sich... |
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Eine Formel ist ein Hilfsmittel, das helfen soll, Zeit einzusparen. Ein Beispiel könnte das Volumen eines Schwimmbades sein: man muß es nicht ausschöpfen, um die Wassermenge zu erfahren, man kann es mit einer Volumenformel berechnen. Wenn nun jedoch die Berechnung länger dauern würde als das Messen oder Ausprobieren, kann man auf die Formel verzichten.
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| 15. Tiplers Weltformel: Sex im Computer |
Wenn Sie diese Bemerkungen, wir wären nur das Innenleben einer Rechenmaschine, für Spinnerei (meint: eine zur Zeit wenig belegbare Hypothese) halten, kann ich Ihnen aus tiefstem Herzen zustimmen. Denn solche Überlegungen bringen uns dem Verstehen dessen, was die Welt "im Innersten zusammenhält", nicht einen Millimeter näher. Sie könnten höchstens zu einer Art "Fatalismus der Nichterkennbarkeit der Welt" führen. Solche Vorstellungen sind jedoch durchaus gesellschaftsfähig, wie der amerikanische Physikprofessor Frank Tipler in seinem Buch "Die Physik der Unsterblichkeit" glaubhaft machen wollte. Tipler ist geradezu ein Ausbund an formaler Logik, unter anderen beweist er mit ihrer Hilfe, daß Autos Lebewesen sind und männliche Babys in "externen Fabriken, Gebärmutter genannt" produziert werden. Er weiß seinen Studenten zu erklären (und zu beweisen, hoffe ich), daß sie eines Tages in einen Himmel kommen werden, in dem sie Sex mit der denkbar schönsten Frau haben werden, die - wenn der Student das möchte - auch noch klug sein darf.
Wenn das keine Weltformel ist! |
Dieses Thema ist sehr beliebt in Action-Filmen, z. B. die "Matrix".
Doch diese sind nur der Abklatsch eines erkenntnis-theoretisch sehr interessanten Themas ... |
| 16. Peter Schlemihl und die Schneekönigin |
Früher suchten die Menschen nach einem einheitlichen Weltbild, dann suchten sie die Weltformel. Vielleicht kann es auch ein Wort sein, das die Welt beschreibt? In "Peter Schlemihl" liest sich die Suche nach der Lösung so:
"Er entfaltete seine Ansichten von dem Leben und der Welt, und kam sehr bald auf die Metaphysik, an die die Forderung erging, das Wort aufzufinden, das aller Rätsel Lösung sei."
In Hans-Christian Andersens Märchen von der Schneekönigin sucht Kai auch ein Wort aus Eisstücken zusammenzusetzen, das ihm Macht über alles geben soll. Das Lösungswort dort heißt " Ewigkeit". |
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Was suchen wir eigentlich:
ein Welt- Bild
ein Welt- Wort
oder eine
Welt- Formel?
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| 17. Ziegler, Joh. Heinrich ... |
.......schrieb im Jahr 1902 ein Buch " Die universelle Weltformel".
Ein weiteres Buch von ihm hieß übrigens "Die wahre Einheit von Religion und Wissenschaft". Das läßt vermuten, daß er bereits recht "weiblich" dachte.
Obwohl ich hier nur die Titel nennen kann, die Bücher selbst nicht kenne, kann man daraus wohl ersehen, daß die "Weltformelsuche" um das "Einsteinjahr 1905" in wilder Blüte stand.
Ich hoffe, Herr Ziegler hat auf seiner Suche brauchbare Erkenntnisse gefunden. |
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| 18. Das Zauberwort |
(Wünschelrute)
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.
Joseph von Eichendorff
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Könnte es sein, daß Nicht-Physiker und Nicht-Mathematiker der "Weltformel" näher sind als diejenigen, die vorgeben, daß es ihre Sache sei, diese Weltformel zu finden? |
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