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07. 10. 2009
Grundfragen der Physik,
neu gestellt und beantwortet von einer Frau
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Die Finder
 
Die Weltformel-Finder
Beispiele dafür, was alles schon als Weltformel gelten sollte

Die Übersicht:
  1. Wenn man die Weltformel gefunden hat, gibt es kein Zurück - man sieht sie überall
  2. Wie ich sie suchte  -  Vor-Überlegungen, wie die Weltformel sein muß
  3. Jesus und seine Weltformel: zwei zu eins machen ....
  4. Heraklit und  die Dialektik - auch er machte schon zwei zu eins: die Gegensätze zur Harmonie
  5. Henry Drummond sprach vom Gesetz des Zusammenhangs  und den besten denkbaren Gedanken
  6. Thomas Waldmann und die Gottesformel,  die nur ein anderes Wort für Weltformel ist
  7. Gerhard Branstner - der Atheist sagt, Gott ist die Weltformel
  8. Künstler wie Joseph Beuys suchen die Weltformel und kommen zu erstaunlichen Erkenntnissen
  9. Viktor Schauberger - eine andere Weltformel - die allgemeinste Formulierung physikalischer Gesetze
10. Weltformel - Anwender: Was mir passierte, als ich die Weltformel anwendete ...
1. Es gibt kein Zurück ...
Auf dieser Seite   geht es um die Weltformel-Finder.  Nicht nur Mathematiker und Physiker haben sie gesucht und suchen sie - auch Künstler, Theologen und Philosophen sind ihr auf der Spur.

Doch es ist unwichtig, wer sie sucht, viel spannender ist es zu fragen, wie es dem geht, der sie gefunden hat:
Die Weltformel muß für einen solchen Menschen in allem, was ihn umgibt, sichtbar sein. Wer sie gefunden hat, muß alles, was er weiß, nun unter dieser Sichtweise neu durchdenken. Sie zu erkennen muß ähnlich sein wie Lesen lernen: man kann nicht mehr zurück. Hat man sie erst einmal gefunden, sieht und findet man sie immer und überall. So gehört es sich schließlich für eine echte Weltformel...
 
2. Wie ich sie suchte
Die Weltformel wurde für mich erst interessant, als ich las, daß Joseph Beuys (s. u.) sie aus der Sicht des Künstlers suchte. Also sagte ich mir: wenn es die Weltformel gibt, muß sie in allem bisherigen Wissen (nicht nur in der Mathematik und Physik) der Menschheit zu finden sein. Ich stellte mir folgende Fragen:
- Was kommt heraus, wenn man versucht, alles bisherige Wissen zu verallgemeinern?
- Könnte es sein, daß Menschen die Weltformel bereits gefunden haben, ohne sie so zu nennen?
- Woran erkennt man die Weltformel?  Daran, daß sie in allen Erscheinungen zu finden ist. Die Weltformel zu erkennen, muß ein ekstatisches Erkenntniserlebnis sein, ein riesiges Vergnügen, Genuß, Freude, Glücksgefühl. ....
 
3. Jesus
Als ich seinen Ausspruch aus dem Thomasevangelium las und in meine Überlegungen zur Mikrostruktur der Materie einfügte, durchfuhr mich ein unvorstellbares Glücksgefühl: Ich hatte begriffen, daß Jesus die Beschreibung allen Seins gefunden hatte.

Hier das Zitat:

"Wenn ihr die zwei zu eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere, und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem Einzigen macht, so daß das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich ist - ... dann werdet ihr ins Reich eingehen."

Ich halte seine Erkenntnis, die er in diesem Satz anschaulich gemacht hat, für das, was man heutzutage allgemein als "Weltformel" bezeichnet.
Diese Bemerkung umschreibt den Augenblick, als ich die Idee zu meinem Atommodell hatte. Siehe dazu in www.brunhild-krueger.de das Thema "Fridolin"- ein Klick auf das Bild   öffnet die Seite im separaten Fenster:

zur WEB-Seite www.brunhild-krueger.de, zum Thema FRIDOLIN

zur Quellenangabe für das Jesus-Zitat:
Quellen
4. Heraklit und Dialektik
"Die Gegensätze fügen sich zur Harmonie" lehrte bereits Heraklit. Das erste dialektische Grundgesetz spricht von der  "Einheit und dem Kampf der Gegensätze". Das ist eine andere Formulierung des Gedankens von Jesus, schon lange vor ihm gedacht. Das muß nicht heißen, daß er seine Gedanken "geklaut"  hat. Auf die Weltformel muß man schließlich immer wieder kommen können, auch von allein. Das ist das Wesen der Weltformel: daß jeder sie entdecken kann.
 
5. Drummond, Henry
Meine Internetsuche ergab, daß sein Buch - immerhin vor mehr als 100 Jahren erschienen - wieder aufgelegt wird. Das freut mich, denn dieser englische Philosoph, Theologe und Wissenschaftler hatte eine Vielzahl sehr kluger und erkenntnisinternsiver Gedanken, die  durchaus in der Lage sind, die Suche nach der Weltformel zu unterstützen:
Seine Erkenntnis war, daß die Einheit der Natur vermittelt wird durch das "Gesetz der Kontinuität", das "Gesetz des Zusammenhanges", das "Bild der Harmonie des Weltalls". Damit  sind seine Gedanken nur andere Formulierungen der Gedanken von Heraklit und Jesus.       An ihm besonders wichtig ist, daß seine Erkenntnisse stark an sein dialektische Denkweise gekoppelt sind. Für jemanden, der diese nicht beherrscht, nur "formal-logisch" denken kann, wird es schwer werden, sie zu verstehen.
Anders ausgedrückt:
In der üblichen formal-logischen Denkweise ist es unmöglich, die Weltformel zu finden!
Wer die Weltformel verstehen will, wer Drummonds Bücher verstehen will, ist gut beraten, einen Lehrgang im dialektischen Denken  zu besuchen.   Das ist ähnlich, wie wenn man Shakespeare im Original lesen will  - ohne Kenntnis der englischen Sprache wird es schwierig.
Drummonds Buch
"Das Naturgesetz in der Geisteswelt"  - siehe in der Seite Quellen   unter Drummond
 
Bei Drummond fand ich einen äußerst spannenden Gedanken, den ich in diese Frage kleiden will:

Was sind die"besten denkbaren Gedanken"?

Ich glaube, wenn man sich  mit dieser Frage auf die Suche nach der Weltformel macht, hat man  eher eine Chance, sie zu erkennen.  Die Weltformel ist sicher der "beste denkbare Gedanke der Welt".
Inzwischen ist aus dieser Frage und der Suche  nach einer Antwort darauf eine ganze Website entstanden:
www.die-besten-gedanken.de
- siehe auch 6.

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6. Thomas Waldmann und die "Gottes-Formel"
Sie soll in Analogie zur Weltformel alle wichtigen "Gottestheorien", alle  Ansichten über Gott vereinen. Sogar in der Sprache der Mathematik läßt sich dieser Versuch darstellen:
            Null mal Unendlich ist das gleiche wie eins:
 
 
Waldmann beschreibt Gott (und damit die Welt) als einheitliches Ganzes, als "eins".   Damit wird seine Gottesformel zu einem anderen Ausdruck für "eins und eins ist eins" oder "alles ist eins".
Ausführlicher  stelle ich sein Buch vor in  www.die-besten-gedanken.de - einfach Klick aufs Bild:
zur Seite über das Buch  DIE GOTTESFORMEL auf der  WEB-Seite www.die-besten-gedanken.de
 
Wenn man die Einheit der Welt als die Basis aller Gottesbilder nimmt, kommt man einer  Übersetzung des Gottesbegriffs in die Sprache der Physik schon sehr nahe...
Die Wahl der beiden Worte "Gottesbild" und "Gottesbegriff" erfolgte absichtlich und mit Hintergedanken.
7. Gerhard Branstner
Indem er "Natur und Mensch" in ihrer Einheit sieht, sie aus ihrem Geteiltsein wieder zusammenführen möchte, in diesem Sinne "zwei zu eins macht", hat er sie wohl tatsächlich gefunden, die Weltformel! Nicht sein "Prinzip der Anpassung"  ist die Weltformel, sondern dieses Prinzip ist eine Spielart, eine Auswirkung der Weltformel ...
In einem Gespräch im Jahr 1996 sagte er, der bekennende Atheist, auf die Frage  nach der Weltformel: "Gott ist die Weltformel!"
G. Branstner, der "Heiterkeits-Papst" der DDR, war Philosoph und Physiker. Er war einer meiner wichtigsten Lehrer.
8. Künstler wie Joseph Beuys suchen die Weltformel und kommen zu erstaulichen Erkenntnissen
Er hat sie gefunden und angewandt. Er hat gesagt, daß er die  Weltformel sucht.
Nicht nur die Physiker, er als Künstler soll ebenfalls  die "Weltformel" gesucht haben, las ich Mitte der 90er Jahre. Das war ein interessanter Gedankenanstoß, über die "Weltformel" nachzudenken: wer ist eher geeignet, sie zu finden, ein Wissenschaftler oder ein Künstler?
Was ich inzwischen über Beuys erfuhr, zeigte mir ein spannendes Phänomen:
Er hat die Weltformel, den Gedanken "zwei zu eins zu machen", ja  wirklich entdeckt, er hat   dieses Prinzip   sogar angewandt! Aber er hat dieses Prinzip nicht in seiner ganzen Bedeutung "erkannt", er hat  nicht erkannt, daß das, was er da wußte, die Weltformel war!

Irgendwie ist das schon  tragisch. Oder komisch?

Wie er sie anwandte, das sah ich an diesen Beispielen: Er setzt zwei  Sachen "gleich", macht "zwei zu eins", beispielsweise   
"Art
=
Kapital"
"Lebenslauf 
=
Werklauf"

und schuf durch diese Synthese eine neue Sichtweise und Erkenntnis.
Form, Funktion und Struktur beschreiben die Welt lückenlos
Kunst und Architektur entwickeln ein anderes Raumverständnis als Mathematik und Naturwissenschaft - hier sind die zentralen Begriffe Struktur, Form und Funktion. Offenbar sind sogar die Gesetze der Gravitation für Künstler nicht verpflichtend, denn in dem Artikel über Dieter Bankert schreibt die MZ:
"Aber im virtuosen Umgang mit Tuschfeder und Malkasten läßt er die Welt als Gebäude in einer schwebenden Freiheit und Leichtigkeit aufgehen, ...
Schwerlich ist dem selbst erhobenen Anspruch zu folgen, das Bauen in der DDR  sei in diesen Projekten auf eine höhere Stufe gehoben worden.
Zeitgeschichtliche Zusammenhänge zu erhellen ist Bankerts Anliegen nicht. Er stellt sein Werk lieber in einen moralisch-weltanschaulichen Rahmen, der auch seine Malerei kennzeichnet, wo das Leiden an der Welt als Gesellschaftskritik paradiert.  Wie besessen baut er Ordnungsschemata. Mit Aussprüchen wie „Drei Begriffe beschreiben die ganze Welt lückenlos“ – nämlich Form, Funktion und Struktur -  geht er auf die Suche nach der Weltformel.  ...“
gefunden in der MZ
vom 9. 9. 2009, S. 8 
über eine Ausstellung des Künstlers und Architekten Dieter Bankert in Dessau

Hervorhebungen im Text von mir - B. K.
9. Viktor Schauberger - eine andere Weltformel

Er fand eine andere "Weltformel":

             eins durch n mal n gleich eins
Dabei ist laut Schauberger "1/n" der quantitative Aspekt und "n" der qualitative Aspekt der Aussage. n sind die Variablen einer Meßgröße oder physikalischen Größe.

Alle physikalischen Gleichungen lassen sich nach diesem Prinzip strukturieren:
auf der einen Seite stehen die Variablen, auf der anderen steht "1" (oder eine Konstante).


In folgendem Beispiel will ich das veranschaulichen:
die erste Gleichung beinhaltet das Verhältnis von Umfang und Durchmesser einer ebenen Kreises in der üblichen Schreibweise, die zweite Gleichung ist die Umformung nach Schauberger:

             Pi mal d gleich U

Links steht das Veränderliche, rechts das "ewig gleiche", das zeitlich Unveränderliche. Beide Seiten sind "eins", sind "gleich". Die beiden "gegensätzlichen" Sichtweisen auf die Wirklichkeit (ist die Welt in ständiger Veränderung ODER ist sie sich ewig gleich?) erweisen sich nur als dialektische Einheit, als zwei Aspekte des einen Ganzen.  Die Anwendung der Weltformel von Schauberger zeigt, daß sich die scheinbaren Gegensätze harmonisch zusammenfügen lassen.   In der Schaubergerschen Formulierung wird besser erkennbar als in der traditionellen Schreibweise, daß ich nie nur ein Größe ändern kann, immer zieht dieser Schritt Änderungen an anderer Stelle nach sich:
z. B. beim Kreis kann  man nicht nur den Durchmesser ändern. Ändert man ihn, ändert sich der Umfang. Oder umgekehrt: was ist Ursache, was ist Wirkung?

Vikor Schauberger ist es wert, ausführlicher vorgestellt zu werden. Erste Notizen gibt es in Schauberger,  V.



 
Ähnlich läßt sich auch "Einsteins" berühmte Formel der Masse-Energie-Äquivalenz  umformen, so daß auf der einen Seite die Variablen Energie und Masse, auf der anderen Seite die "Konstante", die Lichtgeschwindigkeit steht:
                     E durch m gleich c quadrat
Dann ist es jedoch nicht mehr die Einsteinsche, sondern die Hasenöhrlsche Variante der Masse-Energie-Beziehung. Der soll sie übrigens schon früher als Einstein so formuliert haben. Leider fiel er im 1. Weltkrieg und konnte so seine Erst-Autorenschaft an der Formel nicht mehr einklagen.

Noch etwas fällt an Viktor Schaubergers Formel auf, vergleicht man sie  mit der von Thomas M. Waldmann: läßt man "n gegen Unendlich gehen", erhält man aus der Schaubergerschen die Waldmannsche Formel. Waldmanns Formel ist nur der Spezialfall der Schaubergerschen Sicht.
Schaubergers Weltformel ist also umfassender, allgemeingültiger als Waldmanns "Gottesformel".

Am Rande angefragt:
Was bedeutet es physikalisch, eine Geschwindigkeit zu "quadrieren"?
Im allgemeinen handelt es sich dann nicht mehr um eine Geschwindigkeit, sondern um eine Beschleunigung!
Es geht also um den Zusammenhang von Masse und Energie bei der Beschleunigung von Masse. Die Interpretation der "Geschwindigkeits-Abhängigkeit" der Masse wird damit zumindest hinterfragbar!
10. Weltformel-Anwender
Wie ich die  erste Weltformel (die von Jesus) angewandt habe und was dabei herauskam, beschreibe ich im Thema "Atommodell": auch dort habe ich durch den einfachen Gedanken, "zwei zu eins zu machen" eine wunderbare Erkenntnis gefunden: Elektron und Proton sind nur "halbe Teilchen". Erst zusammen ergeben sie "ein Ganzes".
 
 
Übrigens lassen sich auch die zwei halben Äpfel wieder zu einem "Ganzen" machen, keinem ganzen Apfel mehr, jedoch können sie Teil eines ganzen Kuchens oder eines "ganzen" Schälchens Apfelmus werden.
Aber das ist dann schon wieder ein anderes Thema: Systemtheorie und Kreativität sind die Stichworte dafür.
siehe in Weltformel das Beispiel mit der Abb.:

zwei halbe Äpfel sind nicht gleich einem ganzen Apfel
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