Dieses mikroskopische „Teilchenbild“ hat Auswirkungen auf makroskopische Anschauungen. Noch lernen die Schüler: wo ein Körper ist, kann nicht gleichzeitig ein anderer sein. Hört die Trennung in „der Körper“ und „sein Gravitationsfeld“, (analog: das „Elektron“ und „seine Ladung“) auf, dann ist auch der makroskopische Körper prinzipiell von „unendlicher Ausdehnung“. Vorstellbar wird das schon im klassischen Bild: Was immer ich an Bewegungen mache, mein Gravitationsfeld, das ja per Definition ebenfalls unendliche Reichweite hat, hat Auswirkungen auf Ereignisse von wirklich „kosmischen Dimensionen“.
Nur ist mir diese Auswirkung durch die übliche Sichtweise der Trennung („eins zu zwei gemacht“)
in meinen (wichtigen, weil unmittelbar wahrnehmbaren)
Körper und mein (unwichtiges, weil von mir kaum spürbares)
Gravitationsfeld nicht so direkt bewußt, meist nicht einmal vorstellbar.
Wenn ich jedes „Teilchen“, jede Quelle, jede Senke, auch mich selbst und mein Gegenüber als von „prinzipiell unendlicher Ausdehnung“ begreife, dann kann ich z. B. „sehen“,
wie sich zwischen uns unsere „Körper“ (im alten Bild die Gravitationsfelder, elektromagnetischen Felder, ..)
„vermischen“. An jedem Punkt zwischen uns sind wir „beide gleichzeitig existent“. Das hat Konsequenzen für das philosophische Problem der Identität, das hat auch gesellschaftlich-moralische Konsequenzen*,
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| * Randbemerkung vom Januar 2007: diese Seite des Atommodells - seine Auswirkungen auf das Weltbild der Menschen (siehe das heutige Weltbild der "atomisierten Gesellschaft", in dem die Menschen, die Individuen - das lat. Wort für "Atom- künstlich voneinander isoliert sind) - spielt auf meiner Seite "www.heitere-zukunft.de" eine Rolle. |