Ich empfand die Beschäftigung mit „Fridolin“ manchmal als härteste Arbeit, manchmal als interessantes Spiel. Arbeit kennt ihr Ziel, beim Spiel weiß man vorher nicht so genau, was herauskommt. ....
Nun ist die Zeit gekommen, daß ich nicht mehr allein "spielen“ will, nicht mehr allein weiterspielen kann. Erste Versuche, mit Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen, endeten mit höflichem Desinteresse, nicht eingehaltenen Zusagen, Spott oder Schweigen. Jeder Kontaktversuch kostete viel Zeit und Kraft. Die hätte ich gern in die eigentliche Arbeit gesteckt. So muß ich nun andere Wege gehen, Kontakte zu knüpfen.
Deshalb möchte ich Sie einladen:
Haben Sie Interesse,
sich an diesem Gedanken- Experiment zu beteiligen? Jetzt gilt es, ausführlich und ganz exakt bis ins kleinste Detail die vorhandenen Phänomene und Beobachtungen unter dem Gesichtspunkt dieses Modells, dieses Gedankenansatzes neu zu durchdenken.
Vergleiche mit bisherigen Theorien und deren Interpretationen sind ebenfalls erforderlich sowie die Erforschung der Wissenschaftsgeschichte auf „vergessene“ und heute vielleicht wieder brauchbare Gedankenansätze.
Ich habe inzwischen unzählige neue Fragen, mit jeder Antwort kommen weitere Fragen hinzu. Sie betreffen nicht nur die einzelnen Disziplinen der Physik, die Chemie und die Philosophie , sondern auch Sprachwissenschaft, Kulturgeschichte und andere Bereiche.
Bisher ist „Fridolin“ nur ein Modell. Nun muß dieses Modell umfassend wissenschaftlich bearbeitet werden – eine Arbeit für Hunderte und Tausende von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen.
Wenn Sie ebenfalls neugierig geworden sind, wenn Ihnen beim Lesen eine Menge unruhiger Fragen gekommen sind, wenn Sie Lust haben, mit mir weiter darüber zu diskutieren, mit „Fridolin“ zu spielen oder zu arbeiten, dann melden Sie sich. Ich freue mich auf Ihre Antwort.