| 1. Die elektrischen Ladungen |
Der Ausgangspunkt meiner Überlegungen war,
dieses Bild von Quelle und Senke
auf die elektrischen Ladungen anzuwenden.
Er erschien mir – ohne daß ich hier die Einzelheiten darlegen kann - zweckmäßig, das Proton als Quelle, das Elektron als Senke anzusehen. Zwischen beiden fließt ein ständiger Energiestrom. Da das Proton demzufolge Energie abgeben und das Elektron Energie aufnehmen kann, ohne daß beide an Energie-Menge (deren Maß die Masse in diesem Fall ist) verlieren, entfällt das Problem der „strahlungsfreien Bahnen“. Die Bewegungsenergie soll hier noch nicht untersucht werden. Dieses Modell funktioniert – wie schon im Abschnitt „Die Idee“ dargelegt - nur, wenn der „Rückfluß“ dieser Energie in einer wie auch immer gearteten „höherdimensionalen Welt“ angenommen werden kann.
Die elektrischen Ladungen
Die abstoßende Wirkung zweier Energiequellen (Protonen) aufeinander kann man sich ohne viel Erklärung leicht vorstellen.
Wieso werden zwei Elektronen, zwei Senken gleichfalls voneinander abgestoßen? Stoßen sie sich überhaupt ab? Wenn nun etwas völlig anderes geschieht, das uns nur als Abstoßung erscheint?
Folgendes Bild habe ich vor Augen:
Zwei Elektronen nähern sich bis auf einen gewissen Abstand. Wird dieser langsam unterschritten, entfernen sie sich wieder voneinander. Drücken sie sich gegenseitig weg oder werden sie von außen weggezogen? Elektronen saugen die Energie der Umgebung auf. Von dem einen Elektron aus gesehen, ist in Richtung auf das andere Elektron keine verfügbare Energie vorhanden. Die beiden Elektronen sind nicht allein auf der Welt, sie sind kein „abgeschlossenes System“ ohne Wechselwirkung mit der Umgebung. Im Gegenteil, überall sind Quellen und verströmen ihre Energie. Damit das Elektron stabil bleiben kann, muß es sich folglich in die Richtung größerer Energiekonzentration, in die Richtung mit mehr Quellen bewegen, weg von dem anderen Elektron. Entsprechend diesem vorhandenen Energieangebot kann es also nur bestimmte Plätze in der Hülle einnehmen.
|
| 2. Die Masse |
Die Masse:
Masse ist auf der Ebenen von Elektron und Proton vorstellbar als „kon – zentrierte“ Energie, Energie, die um ein Zentrum „kreist“ oder „wirbelt“ . Der Schwerpunkt entspricht dem Zentrum. Es gibt zwei Formen von Zentren: Quellen und Senken – und es gibt die Begriffe der „schweren“ und der „trägen“ Masse. Die konsequente Anwendung des Begriffes „Masse“ ausschließlich auf Energieformen, die in rotierender Bewegung sind, verhindert die Verwirrungen, die bei der Verwendung des Begriffs der „Masseäquivalenz“ auftreten können. |
| 3. Der Aufbau des Atoms |
Der Aufbau des Atoms:
In der einfachsten Darstellung bestehen Atome aus Protonen (Quellen), Elektronen (Senken) und Neutronen. Wird ein Neutron isoliert, zerfällt es in kürzester Zeit in Proton und Elektron plus Energie („Elektron-Antineutrino“). Andersherum gesehen, ist demzufolge ein Neutron ein spezieller, nach außen elektrisch neutral erscheinender Quelle –Senke - Komplex bzw. eine spezifische Kopplung von Proton und Elektron. Ein Atom ist eine Ansammlung von Quellen und Senken. Ein dichtes Energie-Zentrum und eine dünne Hülle von Energie bilden eine relative Einheit, die jedoch in ständigem Energieaustausch mit den anderen Atomen steht.
Die Stabilität des Energiezentrums, des „Kerns“ ergibt sich demzufolge daraus, daß die Quellen des Kerns (Neutronen und Protonen in der traditionellen Sicht) zusammengehalten werden, weil die Senken (die „Elektronen“ der Neutronen) durch ihren Sog die Abstoßung der Quellen überwinden. Während ein Teil der Quellenenergie gleich im Kern wieder verschwindet, strahlt die restliche Energie auf die Hüllen-Elektronen, die anderen Senken aus. Außerhalb des Atoms ist nur noch ein verschwindend geringer Energiestrom vorhanden (Gravitation), zum einen der von den Quellen
nach außen weiterreichende, zum anderen der von anderen Atomen an die Senken der Hüllenelektronen gelangende Energiefluß. Ein Ion hat in diesem Bild logischerweise eine wesentlich größere Wechselwirkungskraft nach außen als ein „elektrisch neutrales“ Atom. Chemische Reaktionen sind in diesem Bild sehr anschaulich vorstellbar. Theoretisch hat dieser Energiestrom eine unendliche Reichweite.
|
| 4. Die Gravitation |
Die Gravitation:
Sie ist eine gegenseitige Anziehungskraft. Zu jeder Kraft gibt es eine gleich große Gegenkraft: actio = reactio. Zieht die Erde den Mond an, zieht der Mond die Erde mit der gleichen Kraft an.
In der Sichtweise meines Modell soll die Gravitation am Beispiel von Erde und Mond gezeigt werden: Jeder der beiden Körper besteht aus unzähligen Atomen und Molekülen, jeder ist für sich ein Komplex aus Quellen und Senken. Innerhalb dieser beiden Körper fließt Energie aus Quellen in Senken. Ein Teil dieser Energie wird aus den Quellen an die Umwelt, das All abgegeben. Gleichzeitig saugen die Senken eine gleich große Energiemenge aus der Umgebung auf.
Ein Teil des Energiestroms, der von der Erde kommt, wird vom Mond „aufgesaugt“, einen Teil des Energiestroms des Mondes saugt die Erde auf. Beide Ströme sind entgegengesetzt gleich: actio = reactio.
Das Neue, das sich mit meinem Modell zeigt, ist:
Mondenergie wird Teil der Erde,
Erdenergie wird Teil des Mondes. Gravitation ist also die Vermittlung des Energieaustausches zweier Systeme.
|
| 5.
Das Licht |
Das Licht
Die Phänomene der Wechselwirkungen von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlung und „Materie“ (Masse) sind so außerordentlich komplex, daß ein einzelner Wissenschaftler kaum in der Lage ist, die Übersicht zu behalten.
Das Licht und seine Wirkung ist im Rahmen des „Quelle - Senke“ - Bildes sehr gut vorstellbar:
Ein Energiestrom fließt aus einer Licht–Quelle und gelangt, je nach der Ausbreitungsart und Richtung des Lichtes in Licht–„Senken“, trifft auf Atome. Anders als bei der Gravitation ist dieser Energiestrom „einseitig“. Das Auftreffen des Lichtes auf Atome und Moleküle „stört das Gleichgewicht“ des Gravitations-Energiestromes. Der „Energieüberschuß“ muß zusätzlich „verarbeitet“, „verbraucht“, in die „Senken“ eingesogen werden. Nach dem Durchgang durch die „höherdimensionale Welt“ tritt er aus den zu den Senken gehörenden Quellen. Nun ist es ein „erneuerter“ Energiestrom, der sich jedoch in Struktur und Richtung von dem einfallenden Licht unterscheidet. Die „gleiche“ Energie hat eine „andere Form“ angenommen. (Phönix - der Feuervogel).
Diese neue Energie-Form ist das Ergebnis der konkreten Eigenschaften des Lichtes (Intensität, Wellenlänge, ...) und der Materie / der Atome, auf die das Licht trifft (Masse, physikalische und chemische Struktur, Wärmezustand der Materie, ...).
Wenn das Licht als „Energieüberschuß“ zu einem zusätzlichen Energiestrom in die Senken der Atome hinein und aus den Quellen der Atome heraus führt, entspricht das mit anderen Worten einer zusätzlichen Wirkung der angeregten Atoms auf die Atome in der Umgebung: die Atome bauen neue Verbindungen, neue Beziehungen zu anderen Atomen auf. Diese neuen Beziehungen können stabil oder kurzzeitig sein, je nachdem, ob es z. B. zu Resonanz - Erscheinungen kommt oder nicht.
Ist diese zusätzliche Wirkung dauerhaft, läßt sie sich sehr schön als „Systembildungsprozeß“ beschreiben: Zwischen den beteiligten Quellen und Senken hat sich ein „Netzwerk“ des ständigen Energieaustausches dieser „eingefangenen“ Lichtenergie herausgebildet, das Licht bzw. die Sonnenenergie ist in dieser Materie gespeichert.
Ganz deutlich wird dies im Systembildungsprozeß lebender Systeme. Da sie einen Teil der eingefangenen Sonnenenergie wieder abgeben (Wärme, Bewegung, ..., ) muß ihnen zur Sicherung ihre Stabilität ständig Sonnenenergie (direkt oder indirekt in der Nahrung) zugeführt werden.
Stufenweise können durch Wechselwirkung von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlung und „kon-zentrierter“ Energie (Masse, Materie) immer höhere Energieformen herausgebildet werden.
|
| |
Diese Beispiele für die Anwendung von „Fridolin“, des „Quelle-Senke-Bildes“, auf einige physikalische Phänomene, müssen fürs erste genügen.
Vielleicht lockt es Sie ja nun, weitere Phänomene unter diesem Gesichtspunkt, unter dieser neuen Sichtweise auszuprobieren?
Fortsetzung des Textes in "5. Das Nach-Spiel"
|
|