Man kann nun die Dichte des Kerns und die Dichte des ganzen Atoms in Beziehung setzen: sehr dichter Kern, sehr dünne Hülle.
Die Hülle ist so dünn, daß Elektronen verschiedener Atome in ein und demselben Volumenelement ihre Bahnen ziehen können. Das heißt doch mit anderen Worten:
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In der Hülle können sich
zwei unterschiedliche Atome überlagern. |
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Anders ausgedrückt: In der Hülle "verschmelzen" die Atome. Der Raum der Hülle ist nicht mehr eindeutig dem einen oder dem anderen Atom zuzuordnen.
Betrachtet man beispielsweise die Hüllen zweier Wasserstoffatome jede für sich und dann in der Überlagerung, wird deutlich, daß sie im Doppelpack "dichter" sind als einzeln. Man kann auch nicht mehr genau sagen, zu welchem Atom die Hülle nun gehört. Sie gehört in der Überlagerung der Bahnkurven der Elektronen zu beiden Atomen. Somit gilt auf dieser Ebene der Satz:
"Wo ein Körper ist, kann nicht gleichzeitig ein anderer sein."
nicht mehr.
Diese Gedanken lassen sich beliebig fortführen und auf alle möglichen Verbindungen von Atomen anwenden: immer wird man bei verbundenen Atomen finden, daß sie eigentlich gar nicht "vereinzelt", mit abgegrenztem Volumen und abgrenzender Oberfläche existieren. Sobald Atome eine Bindung mit anderen Atomen eingehen, hören sie auf, etwas selbständiges zu sein, sie werden Teil einer größeren Einheit oder Ganzheit. In diesem Sinne existieren sie nicht mehr (in der traditionellen Atom-Vorstellung).
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