| B. Sandow
Die 1. IUPAP International Conference on Women in Physics hat in Paris vom 7. bis 9. März stattgefunden.
Anliegen dieser Konferenz war es den Anteil der Frauen, die Physik studieren und als Wissenschaftlerin arbeiten wollen, zu erhöhen. Dazu gilt es neue Strategien zu entwickeln, um die Beteiligung von Physikerinnen in der Wissenschaft wirkungsvoll zu beeinflussen. Eine Voraussetzung dafür ist die Analyse der landesspezifischen Unterschiede und Ursachen. In Vorbereitung dieser Konferenz wurde dazu eine weltweite Umfrage gestartet. Unter anderem bestätigte diese Umfrage die Kenntnis, dass der prozentuale Anteil von Frauen in der Physik mit steigender Qualifikationsstufe rapide abnimmt. Dieser allgemeine Trend zeichnet sich auch in Ländern ab in denen mehr als 30% der wissenschaftlich arbeitenden PhysikerInnen Frauen sind.
Es haben Physikerinnen und Physiker aus 65 Ländern daran teilgenommen in 11 eingeladenen Vorträgen und Workshops zu 6 verschiedenen Themenkreisen, die oben erwähnten Schwerpunkten intensive zu diskutieren. Die Ergebnisse dieser Diskussionen und Eindrücke von der Konferenz sollen hier präsentiert werden.
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