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08. 03. 2008
Grundfragen der Physik,
neu gestellt und beantwortet von einer Frau
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Reflexionen



Reflexionen
 über die Situation von Wissenschaftlerinnen in der Gegenwart

Reflexionen
("Spiegelungen") zur Situation von "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" heute - dieses Wort meint, daß ich als relativ Außenstehende vielleicht auch Erscheinungen beobachten kann, die den Physikerinnen, die "drin" sind im Wissenschaftsbetrieb, nicht (mehr) auffallen.

Analysen eines Ist-Zustandes sind nur sinnvoll, wenn sie bei kritisch benannten Punkten Alternativen aufzeigen können.  In diesem Sinne ist der Grundgedanke dieser Website - daß das "Problem" von Frauen in der Naturwissenschaft, speziell in der Physik nur lösbar ist mit einer völlig neuen Sicht auf Physik und einer inhaltlichen  und methodischen Erweiterung der Physik - die Alternative zu den hier  reflektieren Problemen.

Deshalb  möchte ich vorausschicken, daß es mir lediglich im Rahmen meines Themas wichtig ist, diese Fragen (siehe unten) zu analysieren und  mögliche Ursachen aus meiner Sicht zu benennen, es ist mir gleichgültig, ob andere diese Gedanken akzeptieren und nutzen können oder wollen - oder nicht.

Bei meinen "Spiegelungen" suche ich  auch eine Antwort auf die Frage:
Warum ist es den meisten Männern und Frauen egal, daß sich so wenige Frauen für Naturwissenschaften und Technik interessieren? Ich biete eine These an.
Die Übersicht
  1. Ein Berg kreißte ... - der unglaublich hohe Aufwand für die Selbstspiegelung
  2. Die Trennung von Natur- und Geisteswissenschaft
  3. Warum ist es den meisten Männern und Frauen egal, daß sich so wenige Frauen für Naturwissenschaften und Technik interessieren? Ich biete eine These an.
  4. Ist Wissenschaft eine Kulturtat?
5. Randnotizen zur Physikerinnentagung
  6. Auflöse-Erscheinungen? Oder Suche nach neuen geistigen Impulsen?
1. Ein Berg kreißte ... - der unglaublich hohe Aufwand  für die Selbstspiegelung
 
Bei der Recherche im Internet über Physikerinnen fiel mir zuerst und vor allem ein erschreckende Tatsache auf: wie viele Frauen (Physikerinnen, Wissenschaftlerinnen) und wohl auch einige Männer seit Jahren und vielleicht seit Jahrzehten damit beschäftigt sind, die Situation von Frauen in Physik / Wissenschaft zu analysieren, zu dokumentieren und die entsprechenden Studien, Umfragen usw. öffentlich zu machen. Geändert haben alle diese unglaublich aufwendigen Arbeiten an der tatsächlichen Situation so gut wie nichts.
Ideen, wie das Problem tatsächlich gelöst werden kann, gibt es keine oder nur solche, die bisher wenig Wirkung gezeigt haben.
Was für ein Aufwand! Was könnten diese Frauen tatsächlich leisten, wenn sie  nicht so unglaublich viel Zeit mit der Selbstspiegelung verbringen würden. Das Problem ist nämlich, daß außer diesen Frauen selbst sich kein Mensch wirklich dafür interessiert, was sie bei ihren Studien, Statistiken usw.  erforschen.  
Ich kann mir vorstellen, daß es einer Physikerin, die Professorin werden will,  genügt zu wissen, daß  es nur ganz wenige Physikprofessorinnen in Deutschland (weniger als 4 Prozent der Physik-Professoren insgesamt) gibt, und daß sie in ihrer Karriereplanung gar keine Zeit hat, sich regelmäßig zu informieren, ob die Statistik sich um eine Stelle hinterm Komma geändert hat.
Hier ein Beispiel dieser "Selbst-Spiegelung"
Auf der DPT 2007 konnte ich eine Broschüre aus dem Jahr 2001 kostenlos mitnehmen:
"Untersuchungen zur Karriereplanung von Wissenschaftlerinnen"
Herausgeberin ist die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Rostock, Dr. Rosina Neumann bzw. die Universität Rostock.
ISBN 3-86009-221-9.
Die Broschüre ist auf sehr gutem weißen Papier gedruckt, hat rund 350 Seiten und ich hoffe, es interessiert sich niemand ernsthaft für das, was darin steht:
Mehrere Umfragen aus den Jahren 1997 bis 1999 unter Wissenschaftlerinnen wurden ausgewertet. Im Anhang sind die Fragebögen und Interviewleitfäden abgedruckt.

Was mag das alles gekostet haben?
  2. Die Trennung von Natur- und Geisteswissenschaft
 
An dieser Stelle,  bei der Trennung von Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften, beginnt das Problem der Physikerinnen lange vor seinen sozialen Auswirkungen, die in Statistiken über die Anteile von Frauen an Studium und Karriere in der Wissenschaft gemessen werden. Doch da es viel stärker mit der Wissenschaftstheorie insgesamt verbunden ist,  werde ich auf diese Frage später noch ausführlicher eingehen.
Erste Gedanken dazu
finden sich auf der Seite   Wissenschaftstheorie »
  Zukunft
  3. Warum ist es den meisten Männern und Frauen egal, daß sich so wenige Frauen für Naturwissenschaften und Technik interessieren? Ich biete eine These an:
0. Vorab die  gleiche Frage etwas anders formuliert
Man kann die  Frage nach dem geringen Interesse von Frauen an (heutiger) Wissenschaft und  Technik auch so formulieren:
- Ist Wissenschaft eine "männliche" Erfindung oder sind Frauen im allgemeinen weniger geeignet für Wissenschaft?

- Dürfen auch Frauen aus ihrer   spezifischen weiblichen Sicht und ihrer weiblichen Art des Denkens heraus ganz spezifische wissenschaftskritische Akzente setzen?
- Lassen sich in der Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse "männlich" gedachte Einseitigkeiten feststellen oder  sind alle Darstellungen "objektiv"?
- Wie soll es mit der Wissenschaft weiter gehen, damit sie auch für Frauen attraktiver wird?
 
1. Eine kurze Zustands-Beschreibung
Heutige Wissenschaft funktioniert nach dem "männlichen" Denkprinzip (Ich ziehe z. Zt. das Symbol "Stein" für dieses Denkprinzip vor -  warum dazu siehe auch die Seite "Denkprinzipien"). Die Modelle, Theorien und sonstigen gedanklichen Ansätze, die dem "weiblichen" Denkprinzip entsprechen (hierfür habe ich das Symbol "Wasser" gewählt), werden ignoriert, verfälscht, unterdrückt oder sogar bekämpft. 
Männer und Frauen können sich sowohl dem einen als auch dem anderen Denkprinzip mehr oder weniger verschrieben haben.  Die Anwendung beider Prinzipien gleichermaßen als "hohe Kunst wissenschafltlichen Denkens" ist heute noch immer die absolute Ausnahme. 
Einerseits kann man durchaus Theorien und Hypothsen bei männlichen Wissenschaftlern finden, die aus diesem "weiblichen" oder dem kombinierten "männlich-weiblichen" Denkprinzip heraus formuliert wurden. Doch das eigenartige daran ist, daß diese Wissenschaftler und ihre Erkenntnisse in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit  eher belächelt oder ignoriert werden, als daß andere "männlich" denkende Wissenschaftler sie für ernsthaft genug hielten, sich mit ihnen zu befassen.
Andererseits finden sich unter den weiblichen Physikern kaum Frauen, die dieses "weibliche" Denkprinzip beherrschen. Sie haben in der Regel das "männliche" Denkprinzip hervorragend verinnerlicht. Andere Frauen, die das nicht konnten, sondern aus  intuitiv "weiblichem Denkprinzip" heraus   lernten, standen  bereits in der Schulzeit der Physik daher oft verständnislos gegenüber - einfach, weil die einseitig "männliche" Denkstruktur und  Methodik für sie nicht nachvollziehbar war bzw. ist.
Was ich an dieser Stelle zusammenfassen-verknappt darstelle, will ich versuchen, im Rahmen des Themas "Erkenntnistheorie" ausführlicher darzustellen - siehe dazu auch die Seite Denkprinzipien
2. Die These - kurz und knapp:
Die Lösung wäre eine dem "weiblichen" Denkprinzip angepaßte Darstellung der Physik in der Schule, besser noch, eine, die  beide Denkprinzipien verknüpft und so "ganz nebenbei" sowohl den Jungen die "weibliche" Denkmethode als auch den Mädchen die "männliche" Denkmethode näher bringt.
Diese These kann vorerst nur eine Ankündigung sein - mit diesen Fragen
will ich mich
in Wiss.-Theorie » Lehren + lernen später befassen
3. Das Problem  und seine Lösung ist ein "Teufels-Kreis"
Das Problem ist, daß diese These aus "männlicher" Sicht nicht ernst genommen werden kann.   Sie ist ja im "weiblichen" bzw. "kombiniert männlich-weiblichen" Prinzip gedacht.  Selbst die Frauen in der Physik können also - da sie "männlich" denken - diese These nicht verstehen. Also werden sie gar nicht den Versuch dafür machen. Sollten maßgebliche Stellen (ich meine damit z. B. die AKC-Vertreterinnen) diese These versehentlich zu Gesicht bekommen, werden sie sie - das ist eben das "männliche" Denken - nur als Störung betrachten, nicht als Möglichkeit, durch die andere Sichtweise, die ich anbiete, zu einer Lösung ihres Problems zu kommen.
Eine Lösung wäre nur möglich, wenn sie sich zuerst mit dem "weiblichen Prinzip" befassen - aber genau das ist ja ihr Stolz, daß sie "männlich" denken und diesem "weiblichen Prinzip" - wie ich auf der Physikerinnentagung 2007 mehrfach zu hören bekam - ablehnend-herablassend gegenüberstehen.
Störung oder Möglichkeit - das ist hier die Frage
  4. Ist Wissenschaft eine Kulturtat?
 
Angeregt von einer Bemerkung des Prof. Horn auf der Physikerinnentagung 2003 in Augsburg, er sei kein "Kulturmensch" und meiner Gegenfrage, ob Wissenschaft keine Kulturtat sei, auf die er mir eine Antwort schuldig blieb, dachte ich lange über diese Frage nach.

Natürlich versuchte ich auch hier, das "weibliche" Prinzip anzuwenden:
"Männliches Denken" ist "teile und herrsche", ist dem Newtonschen Prinzip "actio = reactio" verpflichtet
und letztlich die geistige Basis  für Krieg und Gewalt in der heutigen  Politik.  
actio = reactio
also
"Kraft = Gegenkraft" 
("Wie du mir, so ich dir!" - "Auge um Auge, Zahn um Zahn" in der verdrehten Interpretation)
Man kann es natürlich auch so sehen, daßdie männliche Sichtweise, das "Kriegs"-Prinzip der Gesellschaft,  erst durch Newton in die Physik übertragen wurde.
 
Frauen stehen Gewalt und Krieg  in der übergroßen Mehrzahl äußerst ablehnend gegenüber, bedrohen diese doch ihre Nachkommenschaft.   Daß sie in Ausnahmefällen, vor allem, wenn es darum geht, ihre Söhne in einen vorhandenen Machtappart an vorderster Position zu plazieren, selbst zu diesen Methoden greifen, besagt nur, daß sie sich  dem vorhandenen System anpassen (wie die Physikerinnen an die männlich gedachte Physik), nicht, daß sie es verinnerlicht haben. Ebensowenig haben Frauen das "actio = reactio" "verinnerlicht" - sie lehnen es  intuitiv, mit vollem Unterbewußtsein ab!

Andererseits ist  Wissenschaft von  ihren grundlegenden Voraussetzungen her - die einzig dem Menschen gegebene Fähigkeit rational-geistiger Spiegelung der Wirklichkeit - eine  der größten kulturellen Leistungen der Menschheit insgesamt.

Daß Wissenschaft heute zusammen mit ihren technischen Folgen wesentliche Basis für die potentielle Selbst-Zerstörung der Menschheit ist,  dreht das Prinzip um: aus der Kulturtat wird eine Barbarei.

Die Frage ist nun, ob und wie das "weibliche Prinzip" in der Physik Einfluß nehmen kann auf die Verhinderung dieser möglichen  Folge der Wissenschaft heute und  welche Verantwortung den Frauen in Wissenschaft und Technik dabei zukommt.  

Wenn meine obige Aussage, das "actio = reactio"-Prinzip  beinhalte bereits die geistige  Rechtfertigung für Gewalt und Krieg, akzeptiert werden kann, muß  demzufolge gefragt werden:
Gibt es ein dem "Teile und herrsche" vergleichbares, ebenfalls in der Physik gültiges Prinzip, das bisher nur noch nicht ausreichend beachtet wurde? Könnte die stärkere Einbeziehung dieses Prinzips auf theoretischer Ebene der einseitigen Gewalt eine Alternative bieten?

Natürlich gibt es dieses Prinzip! Es ist das "Harmonieprinzip", das sich schon bei Heraklit findet in Gestalt des Satzes: "Die Gegensätze fügen sich zur Harmonie".   Das ist jedoch erst einmal ein rein philosophisches Prinzip und die Frage ist zu beantworten, wie es sich in der Physik widerspiegelt.

Dieses Harmonie-Prinzip ist eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste der "weiblichen" Denkprinzipien überhaupt.
Erste Antworten auf diese Problematik  will ich auf dieser Seite geben:
siehe Physik »    Harmonie
Zum Harmonieprinzip
siehe auch:
Wissenschafts-Theorie » 
Erkenntnis-Theorie   » 
Denkprinzipien      
  5. Randnotizen zur Physikerinnentagung
Die Themen-Auswahl - atomistisch bis chaotisch
Auf der Seite "Themen der DPT" stelle ich ausgewählte Themen einzelner Tagungen vor, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit dieser Website stehen. Das meint,  daß ich Fachvorträge nicht aufliste. Wer sich dafür interessiert, kann direkt auf der Seiten der Physikerinnentagung Einblick in die entsprechenden Programminformationen nehmen.

Ich habe mir die Themenentwicklung in den vergangenen 5- 7 Jahren angesehen und mein Eindruck ist, daß es keine konzeptionellen Vorstellungen gibt, die Themen einer Physikerinnentagung - außer bei den Hauptvorträgen - ein wenig zu  planen und koordinierenz. B. auf wichtige, aktuelle Schwerpunkte zu achten, daß sie nicht vergessen werden.
Mein Eindruck  war, daß  ziemliche Gleichgültigkeit den Inhalten der einzelnen Vorträge gegenüber herrscht:  Wer sich  für einen Beitrag anmeldet, wird i. a. angenommen. Es ist eher eine Show-Veranstaltung bzw. eine "atomistische" Zusammenstückelung von beliebigen Fachvorträgen.
siehe Allgemeines » Fremdtexte » Themen DPT
Es verschwinden Themen-Komplexe - die geistige Vearmung der Tagungen
Bei den ersten von mir ausgewerteten Tagungen  und deren Themen waren noch eine ganze Reihe von  Vorträgen zu verzeichnen, die sich weniger mit inhaltlichen, als mit  erkenntnistheoretischen Fragen zur Physik befaßten. Es waren früher auch einige kritische Stimmen dabei, die die sozialen Komponenten der wissenschaftlichen Erkenntnis hinterfragten (z. B. Brigitte Ratzer über Weltbild in der Quantenphysik ), auf inhaltliche Widersprüche aufmerksam machten (häufig: Anna Claudia Hofmann) usw.  Auch Themen über Verantwortung der Wissenschaftler insgesamt und der Frauen in der Wissenschaft im besonderen lassen sich mit der Lupe suchen. Mögliche Gefahren aus Wissenschaft und Technik  aufzuzeigen, scheint sogar ein Tabu-Thema zu sein. Studentische Einmischung in Lehrpläne an Universitäten - darüber habe ich nicht ein einziges Thema gefunden.
 
Warum verschwinden kritische Themen?
Meine Antwort:  Diesen Frauen ist es wie mir ergangen: sie spürten keine Resonanz, keine Aufmersamkeit, kein Interesse an ihren Themen, also blieben sie weg. "Neue" Physikerinnen, die diese  oder ähnliche kritische Fragen aufgreifen, scheint es nicht mehr zu geben.  Man kann das ganze nur mit dem Begriff der "geistigen Verarmung" der Physikerinnentagungen beschreiben.
 
 6. Auflöse - Erscheinungen? Oder Suche nach neuen geistigen Impulsen?
 
Jede Erscheinung für sich mag unbedeutend sein, sieht man sie in ihrem gleichzeitigen Geschehen, wächst die Vermutung, daß sich hier ein komplexer Auflöse-Prozeß widerspiegelt:
der Automatismus-Formalismus der Physikerinnentagung
die Kongreßbewegung FiNuT und ihre Probleme mit der Vorbereitung des nächsten Kongresses
der Verein NuT e.V.  und die lasche, schwunglose Diskussion zur Frage Auflösung oder Weitermachen
das seit Jahren und Jahrzehnten ungelöste Problem, Mädchen für Mathematik und Physik zu interessieren
die Abschottung gegen Ideen  (theoretische  und praktische Fragen) von außen und ein geistiger Formalismus, der eigenes Denken in diesen Reihen nicht mehr erkennen läßt

Diese Erscheinungen sind jedoch aus meiner Sicht nicht eine Krise der Frauen, sondern lediglich eine Widerspiegelung bzw. Auswirkung der allgemeinen Krisenerscheinungen in der Physik selbst. Dazu gehören aus meiner Sicht auch z. B.  folgende Tatsachen:
- die Zahl der Kritiker und der alternativen Theoretiker wächst,
- das öffentliche (Des-)Interesse  an der " Schul"- und "Lehr"-Physik ist an einem Extremwert angelagt,
- viele Anhänger der Schul-Lehren haben die theoretischen Aussagen zumeist nur auswendig gelernt, sie nicht  wirklich verstanden und werfen zunehmend nur noch mit Worthülsen um sich,
usw.

Ich denke, anstatt in diese ab- bzw. aussterbenden Formen   der Interessenvertretung von Frauen in der Wissenschaft noch Zeit, Geld und Kraft zu investieren, wäre es sinnvoller, neue Formen zu suchen.
Dazu bedarf es eines neuen inhaltlichen Gedankens, der diese neuen Formen hervorbringen und der neuen Schwung in die Menschen bringen kann.

Ich biete mit dieser "weiblichen" Physik einen solchen inhaltlichen Gedanken an. Ob er schon dieser Auslöser sein kann, weiß ich nicht. Wenn nicht, dann muß  nach einem anderen geistigen Impuls gesucht werden.
   Es gibt ein Stadium, in dem es sinnlos ist, in ein vorhandenes System noch Energie zu stecken. Ein altes Haus, ein altes Auto - irgendwann sind sie Schrott oder nur noch aus Liebhaberei mit viel Aufwand zu retten. Dann ist es i. a. zweckmäßiger, ein neues Haus zu bauen, in dem man wohnen kann, ein neues Auto zu kaufen, mit dem man fahren kann.
Eine "weibliche" Physik  / Physikerinnen / Reflexionen