Mein "abstract" im offiziellen Programmheft liest sich so:
Denkmöglichkeit für ein neues Atommodell
Der Objektivitätsanspruch physikalischer Theorien ist hinterfragbar.
Im Ergebnis einer Analyse der Denkmethoden in der Physik aus weiblich-erkenntnistheoretischer Sicht zeigte sich mir die oft einseitige „männliche“ Herangehensweise in physikalischen Modellen und Theorien besonders krass. So habe ich versucht, die „weibliche“ Art des Erkennens in die Physik einzubeziehen, beide Erkenntnismethoden zu verbinden. Daraus – und aus Fragen, die mich seit dem Studium beschäftigten - entstand im Jahr 1998 die Idee für das „neues Atommodell“: eine (wirklich!) völlig neue Sichtweise auf das Wesen von Materie, Masse und Energie, auf die Struktur von Atomen und ihre Wechselwirkung miteinander.
Diesen ungewöhnlichen Denkansatz möchte ich vorstellen und an einigen Anwendungsbeispielen zeigen, wie er helfen kann, besser als bisher „zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält“.
Anliegen meines Vortrages ist es, bei den Zuhörerinnen Neugier und Freude zu wecken, sich mit diesem Modell zu beschäftigen, es auf seine Brauchbarkeit durchzuspielen.
Meine jahrelange Arbeit hat mir gezeigt, daß ich allein die wissenschaftliche Bearbeitung dieses Modells unmöglich schaffen kann. Deshalb suche ich Partnerinnen, die Mut und Lust haben, „Neues zu denken“, und die sich an der weiteren Bearbeitung dieses Atommodells beteiligen möchten. |